Institut für aktuelle Kunst

Thomas Wojciechowicz. Foto: K4 Galerie
Sturz. 1987. Buche, Kirsche, Farbe, zweiteilig, 260x120x180 cm, Saarlandmuseum Saarbrücken
Chauffage, 1992, Acryl auf Bütten, 80x106 cm
o. T. 6-teilig. 1997, pigmentiertes Wachs auf Bütten, je ca. 80 x 106 cm, gesamt 240 x 212 cm
Skulptur 3, "Steine an der Grenze" Büdingen - Wellingen. 1986 Sandstein, 350 x 250 x 275 cm

Wojciechowicz, Thomas

Bildhauer und Maler
geboren 1953 in Kirchheimbolanden
Kategorien: Malerei, Bildhauerei, Kunst im öffentlichen Raum

Künstler und Werk

Für Thomas Wojciechowicz steht Holz als Material bzw. Werkstoff an zentraler Stelle. Er geht scheinbar grob – und doch sehr sensibel mit seinem Material um. Dabei drängt sich sehr rasch das Attribut "archaisch" auf. Gelegentlich wird dieses Adjektiv für Wojciechowicz´ Arbeit zur Diskussion gestellt, das mag für etliche Konnotationen des Begriffs berechtigt sein – es trifft aber eine wesentliche Eigenschaft der Arbeiten des Künstlers sehr genau.

Für Wojciechowicz´ Arbeiten ist wohl die Wortbedeutung "ursprünglich" (griech.: archè, d. i. Ursprung, Ursache, Veranlassung, von Anfang an, von vornherein, zuerst, von hause aus) sehr treffend. Er steht der Auffassung nahe, die sich in den Artefakten "primitiver" oder "Naturvölker" kundtut, etwa in den grob gehauenen Fetischfiguren des westafrikanischen Volkes der Lobi (auf den ersten Blick denkt man auch Wojciechowicz` figürliche Stelen, die 1983 in einer Ausstellung der Galerie Weinand-Bessoth in Saarbrücken zu sehen waren). Die Lobi-Schnitzer bearbeiten ihr Material – Holz – gerade soviel, wie nötig ist, um die dem Material innewohnende Kraft, sein geistiges Potential in eine dem Betrachter (und Benutzer) visuell rezipierbare Form, eine menschenähnliche Figur, zu bringen.

Archaischer Idolcharakter und Offenlegen von Materialstrukturen fließen auch in Wojciechowicz´ Arbeiten zusammen, den im Material verborgenen geistigen Gehalt freilegend. Archaische Eindringlichkeit ist auch in seinen graphischen und malerischen Arbeiten spürbar: große Farbmaterieflächen, mit flackerndem Gestus aufgetragen, dringen ineinander, schieben sich übereinander, verletzen sich, grenzen sich ab, ziehen sich an. Zwar handelt es sich bei Wojciechowicz´ flächenkünstlerischen Arbeiten durchaus um eine autonome Werkgruppe, die Grenzbereiche zwischen Malerei und Graphik auslotet, sie hat aber nach Bekunden des Künstlers jedoch immer einen Charakterzug des Skizzenhaften, der Vorstufe dessen, was sich in der skulpturalen Arbeit vollendet.

Als Beispiel für das skulpturale Schaffen in Wojciechowicz´ Werk mag hier eine skulpturale Arbeit stehen, die als Teil der Ausstellung der Landesgalerie des Saarlandmuseums bekannt und zugänglich ist. In "Sturz" von 1987 bilden verschieden starke, grob und ungleichmäßig behauene Vierkanthölzer einen stumpfen, auf dem Boden aufruhenden Winkel. Aus dem niedrigeren der beiden Schenkel des Winkels steigt ein etwa trapezförmiger, leicht kurvig laufender Block auf, der sich in einer zweibahnigen Gabel fortsetzt, deren beide "Zinken" spitz zulaufend eine deutlich Kurve beschreiben. Dabei sind zwei "Leserichtungen" zulässig. Von unten nach oben: das rasche Aufsteigen und Gipfeln in den zusätzlich rot eingefärbten Spitzen – und von oben nach unten: aus der zweiläufigen Gabel in einer schnellen Fallkurve nach unten in die massive Bodenform, was den Titel "Sturz" unterstreicht. In beide Richtungen lesbar ist aus der Naturform das ihr innewohnende Signum extrahiert worden; kündet der Bodenwinkel von schwerer erdverbundener Materialität, so weisen die beiden Läufe der Gabel auf Beweglichkeit und Raumdurchdringung und damit auf den Raum selbst hin. Wojciechowicz arbeitet dabei "nur" die Essenz heraus, die in der Vegetationsform, dem Baumstamm, vorhanden ist: Dies wird in anderen Werken noch etwas deutlicher, dort etwa wo Wojciechowicz Stamm- und Astformen oder gar die Baumrinde sichtbar belässt. 

Jean Giono formuliert zu Beginn seines Romans "Das Lied der Welt": "Antonio umfaßte die Eiche. In seinen Händen spürte er das Zittern des Baumes. Es war eine alte Eiche, stark wie ein Mann der Berge und sie stand gerade da, wo die Strömung sich fing (..) 'Wie geht´s ?' fragte Antonio den Baum. Der Baum hörte nicht auf zu zittern. 'na', sagte Antonio, 'es scheint nicht so gut zu gehen'. Mit seiner schmalen Hand streichelte er sanft den Baum." (Jean Giono: Das Lied der Welt. Roman. Paris 1934. S. 5) und beschreibt damit ein Einfühlungsvermögen, das auch Wojciechowicz eignet.

Ursula Giessler formuliert es 1991 so: "Überall horcht Wojciechowicz dem Holz nach, erfühltes und gibt ihm dennoch einen unbeirrbaren sicheren Stand" – oder anders ausgedrückt: aus der Naturform, dem ausgewählten Teil der Vegetation stemmt, meißelt und sägt Wojciechowicz in lauschender Sensibilität das Allgemeingültige, die Essenz, die sichtbar gewordene Welterfahrung heraus. Er nimmt in seinen Holzskulpturen Wachstumsformen auf, konzentriert oder erweitert mit seinen Eingriffen die vegetabilischen Gegebenheiten z. T. zu neuen Raumformen bis der Ausgangspunkt, Ast oder Stamm zum Zeichen, zur Geste geworden ist. Wojciechowicz tut dies mit Respekt vor der natürlichen Formgebung, die er aufnimmt, herausarbeitet und in die Ausdruckskraft seiner Skulpturen einfließen läßt. In diesem Ergebnis sind "das Allgemeine und Wesentliche, der Gehalt, die Aussage, das Typische (...) in das Gewand sinnlicher Einzelheiten gehüllt" so das Lexikon der Ästhetik (Henckmann/Lotter: Lexikon der Ästhetik. München 1922. S. 63).

Finden und Erfinden der Form sind für Wojciechowicz die beiden untrennbaren Seiten eines Vorganges; es ist kein Oszillieren zwischen künstlerischer und natürlicher Form – der künstlerische Eingriff macht vielmehr das in der Vielfalt der natürlichen Form angelegte Wesentliche sichtbar. Der Künstler legt die innere Form (Plotins "endon eidos") frei, die – nach Plotin – als Voraussetzung in der Seele des Schaffenden ebenfalls bereits angelegt sein muss.

Vor diesem Hintergrund können etwa die flächenkünstlerischen Arbeiten von Thomas Wojciechowicz betrachtet werden, die im Besitz der Bundesbank, Zweigstelle Saarbrücken (früher: Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland) sind. Auch hier ist zunächst ein Aspekt des Handwerklichen, der Technik wichtig – der Bildhauer geht bei seinen flächenkünstlerischen Arbeiten hier über das Bewegen eines Zeichenstiftes auf einer Fläche (Papier) hinaus. Er trägt entweder die Farbe in dicker Schichtung pastos auf oder er bedient sich der alten Technik der Enkaustik. Die Farbe wird in Wachs gebunden und dann verarbeitet, d. h. es steht eine "Masse" zur Verfügung, die – cum grano salis – als Material plastisch formbar ist, sowohl im schichtigen Auftragen, als auch in der Möglichkeit in die Masse kratzend, schneidend, pressend oder schiebend einzugreifen. Die Enkaustik bietet, fast noch stärker als der pastose Auftrag in verschiedenen Schichten, die Möglichkeit des lasierenden oder pastosen Auftrages, des Ineinanderdrückens der Farbe, des Schabens, Ritzens, Punktierens und Linierens im schichtigen Auftrag, d. h. einer fast reliefierenden Bearbeitung, und mehr als jede andere Maltechnik eine elementar bildhauerische Art der Bearbeitung.

In "Chauffage" (Acryl auf Bütten) von 1992 prallen zwei Farbflächen oder besser zwei Farbplatten – rot und schwarz – gegeneinander, eine vertikale Linie energetischer Entladung entsteht; bogige, vibrierende Linien, kurvig, gerade oder gebündelt, rasen wie die Materieeruptionen der Sonnenoberfläche über das Blatt, schaffen räumliche Effekte über die Oberfläche der "Wachsplatte" (virtuell) hinausgehend. Wojciechowicz bindet die Farbe in die Materie, um ihre energetische, räumliche Potenz zu visualisieren oder anders ausgedrückt: er zieht wie im Objekt "Sturz" die Farbe heran, um die Energie, die seinem Material innewohnt, verstärkend sichtbar zu machen.

In der sechsteiligen Arbeit "o. T." im Kassenraum der Landeszentralbank bildet die Wachsmasse eine scheinbar wabernde, grün-graue Fläche über schlummernder verhalten präsenter Energie, die der Künstler in einer mehrläufigen, aus der Tiefe hervordrängenden Spirale in den Raum befreit. Die Energie wird deutlich in der Form (Spirale) selbst, wie auch in der rotbraunen Färbung der Spirale, die Wojciechowicz als Kratzspur in die Wachsfläche eintieft. Wenn im Objekt "Sturz" die aufsteigenden Astläufe mit ihren roten Spitzen den Raum deutlich machen, sichtbar werden lassen, so erzeugt die Spirale in der sechsteiligen Arbeit "o. T." den Raum, visualisiert die raumschaffende Energie.

Man wird bei Thomas Wojciechowicz von einer Transposition des skulpturalen Gestaltens ins Flächenkünstlerische sprechen dürfen, wobei sich die gleiche Syntax nur eines anderen Materials bedient. Bei Thomas Wojciechowicz ist der Inhalt objektiv das, was im Material, in der Natur "gegeben" ist. Die Theorie der Ästhetik unterscheidet zwischen dem Inhalt, der als Sujet oder Fabel "abgelöst" (Adorno) werden kann, und dem Material, womit der Künstler arbeitet. Der Inhalt wird durch das Material bestimmt in der Art, als der Mensch und seine Welt nur durch das Medium der jeweiligen künstlerischen Tat gestaltet und wahrgenommen wird. So spürt Wojciechowicz im Material die innewohnende Idee auf, arbeitet sie heraus und verstärkt und verdichtet sie zum visuellen Erlebnis und stößt das Weiterdenken im Kopf des Betrachters an.

"Mit ihrer Wahrnehmung stellt sich die Vorstellung des Vorganges ein, wir empfinden ihn mit, indem wir ihn sozusagen innerlich mitagieren und diese Aktion der äußeren Erscheinung als Ursache unterlegen", schreibt Adolf Hildebrand 1910 (Adolf Hildebrand, Das Problem der Form in der Bildenden Kunst. Straßburg 1910. S. 77). Wojciechowicz` Arbeit lässt die dem Material innewohnende Energie, Beweglichkeit, Kraft im hölzernen Artefakt wahrnehmbar werden, fordert "innerliches" Mitbewegen des Rezipienten heraus.

William Faulkner schreibt 1941 an Warren Beck: "Bis jetzt habe ich noch keinen glücklichen Ausgleich zwischen Methode und Material gefunden. (...) Wie Sie sehen, habe ich noch immer Mühe, Methode und Material in Einklang zu bringen." (William Faulkner: Briefe. Zürich 1980. S. 115) Es gelingt Thomas Wojciechowicz, in seinen Arbeiten nicht nur Material und Methode in Einklang zu bringen, einen unmittelbaren Zugang zum Rezipienten zu gewinnen und damit  sowohl in seinem "Hauptwerk", dem skulpturalen Schaffen, als auch in den nicht minder wichtigen flächenkünstlerischen Arbeiten nicht nur ein sinnliches Erlebnis, sondern auch Erkenntnis zu erzeugen.

Michael Jähne

Biografie

  • 1953
    geboren in Kirchheimbolanden
  • 1972-77
    Studium an der Kunstakademie Karlsruhe
  • seit 1977
    freischaffend in Saarbrücken
  • 1984
    Stipendium Cité des Arts, Paris/FR
  • 1987
    Förderpreis der Stadt Saarbrücken
  • 1989
    1. Preis im Wettbewerb zur Gestaltung des Außenbereichs des Finanzamtes Völklingen
  • 1991
    Kunstpreis des Stadtverbandes Saarbrücken
  • 1994
    3. Preis Wettbewerb um die künstlerische Gestaltung des Gedenkplatzes und des Dokumentationszentrums im KZ Buchenwald (zusammen mit dem Architekten Thomas Britz)
  • 1. Preis (gemeinsam mit Lukas Kramer) im Wettbewerb um die Gestaltung des Innen- und Außenbereiches des Berufsbildungszentrms II, Paul-Schmook-Straße, Saarbrücken
  • 1995
    1. Preis im Wettbewerb zur Gestaltung eines Brunnens in Saarlouis-Roden
  • lebt und arbeitet in Saarbrücken

Einzelausstellungen

  • 1982
    Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
  • 1984
    Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
  • 1986
    Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
  • 1987
    Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
  • Städtische Galerie am Markt, Schwäbisch Hall
  • 1988
    Galerie Passages, Troyes/FR
  • 1989
    Stadtgalerie Saarbrücken
  • 1991
    Galerie van Eyl, Enschede/NL
  • 1992
    Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
  • 1997
    Museum St. Wendel
  • Saarland Museum Saarbrücken
  • 1998
    Städtisches Museum Heilbronn
  • Kunstverein Bayreuth
  • 2005
    "Thomas Wojciechowicz - raumstücke", K4 galerie, Saarbrücken
  • 2005
    "Thomas Wojciechowicz - raumstücke", Galerie Palais am Festungsgraben, Das Saarländische Künstlerhaus in Berlin
  • 2009
    "Holzskulpturen - Zeichnungen", Altes Schloss, Dillingen

Ausstellungsbeteiligungen

  • 1979
    Bildhauer-Symposion Saarbrücken
  • 1983
    Galerie im Glaskasten, Skulpturenmuseum Marl
  • 1985
    "Der Baum", Stadtgalerie Saarbrücken
  • "Junge Künstler aus dem Saarland", Vertretung des Saarlandes, Bonn
  • Kunstverein Dillingen, Rathaus Dillingen
  • Saarländischer Künstlerbund, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
  • 1986
    "Steine an der Grenze", Bildhauer-Symposion, Merzig
  • Städtische Galerie am Markt, Schwäbisch-Hall
  • Arte Fiera, Bologna/IT
  • Goethe-Institut, Nancy/FR
  • Galerie Traklhaus, Salzburg/AT
  • Spitäle, Würzburg
  • Stadtgalerie Saarbrücken
  • 1987
    Kunstverein Neustadt a. d. Weinstraße
  • "Kunstszene Saar", Saarland Museum Saarbrücken
  • 1988
    Museum Schloß Gottorf
  • Auswahl Villa Massimo
  • Stadtgalerie Schwäbisch Hall
  • "Perspectives Œil 88", Galerie Œil, Forbach/FR
  • 1989
    Museum St. Wendel
  • Drac, Metz/FR
  • "Kunstszene Saar", LÖandeskunstausstellung, Bürgerhaus Neunkirchen
  • "Inwendig voller Figur", Treviso/IT
  • Saarländischer Künstlerbund, Herbstausstellung
  • Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
  • "Horst Hübsch - Rolf Viva -Thomas Wojciechowicz", Deutsche Bank Saar, Saarbrücken
  • "Strukturwandel = Kulturwandel - Künstler sehen eine Region", Zweites Künstlersymposion des Stadtverbandes Saarbrücken, Saarbrücker Schloss
  • 1990
    Mia-Münster-Haus, Museum St. Wendel
  • 1991
    "Similitudes et Differences", Saarland Museum, Saarbrücken
  • 1995
    Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, Saarbrücken
  • "Farbenheit", Saarländischer Künstlerbund, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
  • 1996
    "Die andere Seite - Bildhauerzeichnungen und andere Gegenstände", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
  • Galerie La Cité, Luxemburg/LU
  • 1998
    "Standpunkt - Standorte", Galerie Walzinger, Saarlouis
  • 1999
    "Kunstpreis Robert Schuman / Prix d'Art Robert Schuman", Europäische Kunstakademie Trier
  • 2000
    Jubiläumsausstellung, Galerie Walzinger, Saarlouis
  • "Kunstszene Saar - Visionen 2000", Museum St. Wendel
  • 2007
    Zeitsprung, 85 Jahre Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken
  • 2008
    "Dein Land macht Kunst", Landeskunstausstellung, Museum Schloss Fellenberg, Merzig
  • "*referenzen", Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken
  • 2010
    "Kunsthöfe auf dem Ravelin I", Laboratorium - Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis
  • "Nebenwege", Städtisches Museum Neunkirchen
  • "2+2+2 Künstler im Dialog", K4 Galerie, Saarbrücken
  • "Bildhauer Zeichnen", Museum Schloss Fellenberg, Merzig
  • 2013
    "SaarART 2013", Landeskunstausstellung, Saarland.Museum, Saarbrücken
  • 2014
    "Kunst im Salon - Saarländische Graphik, Zeichnung, Malerei", galerieampavillon, Saarbrücken
  • 2017
    "Saarart11", Lehrwerkstatt Burbach, Saarbrücken

Galerie

Werke in Sammlungen

  • Deutsche Bundesbank, Frankfurt a. M. 
  • Landeszentralbank Saarbrücken (jetzt: Deutsche Bundesbank Filiale Saarbrücken) Mainz 
  • Saarlandmuseum, Saarbrücken,
  • Sammlung enovos, Saarbrücken
  • Sammlung der Stadt Schwäbisch Hall

Werke im öffentlichen Raum

  • Saarbrücken, Bildhauersymposion, St. Johanner Markt Saarbrücken, "Wunschstein" (Labrador Granit), 1978
  • Merzig, Bildhauersymposion Steine an der Grenze
  • Schwäbisch-Hall, Sprachheilschule, Treppenhaus, Skulpturenfolge, Holz, 1989
  • Völklingen, Finanzamt
  • Saarbrücken, Berufsbildungszentrum II, Paul-Schmook-Str., Außenbereich, Treppenobjekte, Rohstahl, z. T. farbig gefasst, 1994
  • Völklingen, Finanzamt, Stahlskulptur, 1996
  • Saarlouis-Roden, Brunnen am Thelengarten, 1996
  • Homburg/Saar, Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät, Gebäude 61.4, Forschungs- und Laborgebäude, Foyer, 1. und 2. Obergeschoss "Raumstück 1-4", Wandgestaltung, 2006

Bibliografie: Monografien

  • Thomas Wojciechowicz. Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1989
  • Thomas Wojciechowicz. Skulpturen - Zeichnungen. Museum St. Wendel Mia-Münster-Haus / Saarland Museum, Saarbrücken. St. Wendel, Saarbrücken 1997/98
  • Thomas Wojciechowicz - raumstücke. K4 galerie, Galerie für zeitgenössische Kunst, Saarbrücken und Galerie Palais am Festungsgraben, Das Saarländische Künstlerhaus in Berlin. Saarbrücken 2005

Bibliografie: Sammelschriften

  • Galerie im Zwinger St. Wendel. Mitglieder des Saarländischen Künstlerbundes. St. Wendel 1981
  • Kunstsituation Saar. Skulpturen, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Fotografie. Ausstellung Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. Saarbrücken 1982
  • 60 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Geschichte und Gegenwart 1922-1982. Moderne Galerie des Saarland-Museums Saarbrücken. Saarbrücken 1982 
  • Sieben Saarländische Bildhauer in der Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken 1984
  • Fred Weber: Junge Künstler aus dem Saarland in Bonn. In: Saarheimat, 6/1985
  • Galerie im Traklhaus Salzburg. Horst Hübsch - Rolf Viva - Thomas Wojciechowicz. Ausstellung 1986. Saarbrücken 1986
  • 4.e Exposition franco-allemande d'art contemporain. Goethe-Institut de Nancy. Nancy 1986 
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1986/87. Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1986
  • Michael Jähne: Der Saarländische Künstlerbund in der Stadtgalerie Saarbrücken. In: Saarheimat, 1/1987, S. 19
  • Landeskunstausstellung Kunstszene Saar 1987, Moderne Galerie des Saarland-Museums. Saarbrücken 1987
  • "Inwendig viel Figur" - Zeichnung und Druckgraphik saarländischer Künstler. Kultusministerium des Saarlandes (Hg.). Saarbrücken 1988
  • "Perspectives Œil  88", Galerie Œil , Forbach, Lycée Jean-Moulin. Forbach 1988
  • Saarländischer Künstlerbund. Ausstellung 1988/89. Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1988
  • Sommerausstellung '89. Museum im Mia-Münster-Haus St. Wendel 1989 
  • Horst Hübsch - Rolf Viva -Thomas Wojciechowicz. Ausstellung Deutsche Bank Saar. Saarbrücken 1989
  • Kunstszene Saar. Landeskunstausstellung 1989. Bürgerhaus Neunkirchen. Saarbrücken 1989
  • "Arbeiten auf Papier". Sommerausstellung '90. Museum im Mia-Münster-Haus St. Wendel. St. Wendel 1990
  • "Skulpturen - Objekte - Installationen". Sommerausstellung '91. Museum im Mia-Münster-Haus St. Wendel. St. Wendel 1991 
  • Ernst-Gerhard Güsse (Hg.): Saarland Museum Landesgalerie. Saarbrücken 1991
  • Kunstszene Saarland. Schloß Mainau. Saarbrücken 1991 
  • Thomas Wojciechowicz. Industrie- und Handelskammer des Saarlandes. Saarbrücken 1991
  • Kunstszene Saar.Landeskunstausstellung 1993, Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen Saarlouis. Saarbrücken 1993
  • Farbenheit. Saarländischer Künstlerbund. Ausstellung Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1995 
  • 75 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Förderergaben / Editionen 1960-1997. Saarbrücken 1997
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Saarland. Band 1, Saarbrücken Bezirk Mitte 1945 bis 1996. Saarbrücken 1997, S. 315 
  • Wettbewerbe Kunst im öffentlichen Raum im Saarland 3. Künstlerische Gestaltung des Bereiches Innenhof im neuen Dienstgebäude für die Hauptstelle Saarbrücken der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Institut für aktuelle Kunst im Saarland an der Hochschule für Bildende Künste Saar (Hg.). Saarbrücken 1997
  • Kunst - Bau. Kunstsammlung der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Hauptstelle Saarbrücken. Saarbrücken 2000
  • Kunstszene Saar - Visionen 2000. Künstlerische Positionen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Saabrücken 2000. S 268 f.
  • "Am Grün fehlt es ja nicht" (Saarländisches Künstlerhaus) / „Vor der Natur“ (Stadtgalerie Saarbrücken). Ausstellung Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 2001 
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Universitätsklinikum Homburg / Medizinische Fakultät. Saarbrücken 2007, S. 26
  • Zeitsprung. 85 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 2007
  • Ralph Melker (Hg.): Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008. Saarbrücken 2008, S. 356-359
  • *referenzen,  Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 2009
  • "Nebenwege". Städtisches Museum Neunkirchen (Hg.). Neunkirchen 2010
  •  Ingrid Jakobs (Hg.): Bildhauer zeichnen. Merzig 2010, S. 96
  • Kunshöfe im Ravelin I, Saarlouis. Saarbrücken 2011, Nr. 11
  • Kunstlexikon Saar Kunstort. Der Sparda-Bank-Kunst-Raum in Saarbrücken. Saarbrücken 2011, Text: Lorenz Dittmann, S. 21
  • Andreas Bayer (Hg.): SaarART 2013. Zehnte Landeskunstausstellung. Band 1. Saarbrücken 2013, o. S. 
  • Museum St. Wendel, Stiftung Dr. Walter Bruch (Hg.): Saarart11. Redaktion: Eva Dewes, Cornelieke Lagerwaard, Friederike Steitz. St. Wendel 2017, S. 250, 251

Quelle

  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Wojciechowicz, Thomas (Dossier 601)

Redaktion: Michael Jähne

Leihgebühren pro Halbjahr

Privatpersonen Schüler und Studenten Praxen, Kanzleien, gewerbliche Einrichtungen und Firmen
je Kunstwerk 30 € 15 € 50 €
Künstlerplakate und Werke mit max. 40 cm Breite (ausgenommen Skulpturen) 15 € 10 € 25 €

Für alle Entleiher gilt: