Institut für aktuelle Kunst

Peter Paul Seeberger,undatiert,Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, Malstatt, Rodenhof-Schule, 1948-71, Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes, 1955, Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, Malstatt, Rodenhof-Schule, 1948-71, Eingangshalle des Verwaltungstraktes mit Blick auf den Trinkbrunnen im 1. Obergeschoss, 1955, Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, St. Arnual, Hohe-Wacht-Schule, 1952-58, Westfassaden, 1958, Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, St. Arnual, Hohe-Wacht-Schule, 1952-58, blau gefasstes, vierteiliges schmiedeeisernes Gitter, geometrische Ornamentik, Entwurf von Peter Paul Seeberger, Außenbereich, 1950er Jahre, Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, St. Johann, Mügelsberg-Schule, 1952-62, Lageplan der Gesamtanlage, undatiert, Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, St. Johann, Mügelsberg-Schule, 1952-62, Blick auf die Ost- und SW-Fassade der Trakte IA und IB mit dominantem Treppenturm, 1950er Jahre, Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, St. Johann, Mügelsberg-Schule, 1952-62, Innenraumansicht des Verwaltungstraktes IA, EG, mit rekonstruierter Farbigkeit, 2007, Foto: Jeanette Dillinger
Saarbrücken, St. Johann, Mügelsberg-Schule, 1952-62, Innenansicht mit Blick auf die Ostwand des Treppenhauses Trakt IA, 2007, Foto: Jeanette Dillinger
Saarbrücken, St. Johann, Rathaus, 1952-66, Ansicht des „Seeberger-Giebels“ mit Lebensbaumrelief von Paul Schneider, 1966, Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, St. Johann, Rathaus, 1952-66, Ratskeller, Eingangsbereich mit Sgrafitto von Paul Schneider, undatiert, Foto: Archiv Paul Schneider
Saarbrücken, St. Johann, Rosenstraße, Trafostation, 1954/55, Straßenansicht, 2007, Foto: Jeanette Dillinger
Saarbrücken, St. Arnual, Einsegnungshalle Friedhof, 1963-65, ONO-Ansicht, 1965, Foto: Archiv Seeberger
Saarbrücken, Alt-Saarbrücken, Einsegnungshalle, Hauptfriedhof, 1963-65, Ansicht des Eingangsbereichs mit Freitreppe, Blick von Osten auf die Trauerhalle, 2007, Foto: Jeanette Dillinger
Saarbrücken, Alt-Saarbrücken, Einsegnungshalle Hauptfriedhof, 1963-65, Innenraumansicht, Kupferrelief von Boris Kleint, 2007, Foto: Jeanette Dillinger

Seeberger, Peter Paul

Architekt
geboren 1906 in Kaiserslautern
gestorben 1993 in Saarbrücken
Kategorien: Architektur, Kunst im öffentlichen Raum

Künstler und Werk

Peter Paul Seeberger wird 1906 in Kaiserslautern geboren. Bereits der Vater, Johann Seeberger, ist als Architekt tätig. In Kaiserslautern besucht Seeberger zunächst die Volksschule und anschließend, von 1917 bis 1922, das dortige humanistische Gymnasium. 1922 bis 1924 ist Seeberger Praktikant im Maurer- und Zimmererhandwerk. Im Anschluss daran studiert er  von 1925 bis 1928 am Technikum Kaiserslautern. Dort legt er im Mai 1928 sein Examen ab.

1929 bis 1933 arbeitet er als Architekt bei der Oberpostdirektion in Speyer. Von 1934 bis 1945 ist er als Architekt für das Luftfahrtministerium tätig. In diesem Zeitraum werden ihm immer größere und bedeutendere Bauaufgaben zugeteilt, bei deren Bewältigung er sein bis ins Alter charakteristisches und hoch gelobtes Organisationstalent unter Beweis stellt. Mit seiner Fähigkeit, die größten Bauaufgaben auch unter enormem Zeitdruck fristgerecht zu erstellen, seiner Zuverlässigkeit und seiner Fähigkeit, Großbaustellen perfekt zu organisieren, wird er für die Luftwaffe nahezu unverzichtbar und zum Major der nicht kämpfenden Truppe befördert. Seit 1940 trägt Seeberger die Dienstbezeichnung Regierungsbaurat auf Kriegsdauer. 1937 heiratet Seeberger Hildegard Margaretha Elisabeth Zuse, eine Innenarchitektin. Aus dieser Ehe gehen vier Kinder hervor. Auch der Sohn wird den Beruf des Architekten ergreifen. 1943 erhält Seeberger für seine Teilnahme an einem traditionsreichen Architekturwettbewerb den Schinkelpreis des Architekten- und Ingenieurvereins Berlin.

1945 beruft der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern Seeberger zum Städtischen Oberbaurat der Stadt Kaiserslautern. Peter Paul Seeberger wird mit der Leitung des gesamten Bauwesens der Stadt betraut. Er bekleidet dieses Amt bis 1947.

Dem Wunsch folgend, wieder in einem großstädtischen Arbeitsbereich tätig zu sein und sich beruflich erneut weiter zu entwickeln, bewirbt sich Seeberger im Juni 1947 um die Stelle des Stadtbaudirektors für die Bauverwaltung der Stadt Saarbrücken. Im Februar 1948 wird er zum Leiter des Hochbauamtes der Stadt Saarbrücken ernannt. Fortan trägt er den Titel "Oberbaurat der Stadt Saarbrücken". 1950 wird Seeberger zudem zum technischen Geschäftsführer der Saarbrücker gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft berufen. Seine Tätigkeit umfasst auch die Beseitigung der sehr großen Kriegsschäden und den Wiederaufbau der zerstörten Siedlungen. 1958 wird Seeberger zum Stadtbaudirektor ernannt.

1970 tritt er in den Ruhestand ein. 1971 verleiht ihm die Stadt Saarbrücken für geleistete treue Dienste den Wappenteller der Stadt. Peter Paul Seeberger verstirbt 1993 im Alter von 87 Jahren. Seine letzte Ruhestätte findet er auf dem Friedhof in St. Arnual in Saarbrücken, in unmittelbarer Nähe zu der von ihm errichteten Einsegnungshalle. 

Sein Schaffen in Saarbrücken umfasst ein breites Spektrum öffentlicher Bauaufgaben, von Schulgebäuden, Einsegnungshallen, Zooanlagen, Rathausbau, bis hin zu Kleinbauten wie Trafostationen und sanitären Anlagen, sowohl Wiederaufbauten als auch Neubauten. Der Schwerpunkt Seebergers liegt auf Schulbauten. Seine Bauwerke sind als "Gesamtkunstwerke" zu verstehen.

Seebergers charakteristische Architektursprache verkörpern die Schulhausneubauten der Fünfziger Jahre. Sie weisen im Außen- und Innenbau sich entsprechende Gestaltungsprinzipien auf. Für den Außenbau sind dies unter anderem der Materialmix der Fassaden, insbesondere die Verwendung von Naturstein in Form von für Seeberger typischen Verkleidungen und der durch das Abgrenzungsprinzip bedingte, plastische Reliefcharakter der Fassaden. Noch stärker als den Außenbau kennzeichnen Materialreichtum, eine für die Fünfziger Jahre typische, spielerische Liebe zum Detail und Feingliedrigkeit die Innenräume der Schulgebäude: eine farbige, zum Teil graphische Gestaltung oder die Verwendung von Ziegelsteinmauerwerk für die Wände, Fußböden aus vielfarbigem Kleinmosaik in Streumuster oder Bruchmarmor in Form polygonaler Platten, farbig gefasste oder mit Mosaik verkleidete Rundstützen in den Klassenfluren, Stabholzverkleidungen an den Wänden, Blumenschalen und –fenster, Trinkbrunnen, dynamisch geschwungene Beleuchtungskörper und das den gesamten Baukörper bestimmende und gliedernde Farbschema. Prägnante Beispiele hierfür sind die Rodenhofschule in Malstatt, die Hohe-Wacht-Schule in St. Arnual und die Mügelsbergschule in St. Johann. 

Die Mügelsbergschule (1952 bis 1962) ist ein Hauptwerk Seebergers. Das heutige Technisch-gewerbliche Berufsbildungszentrum Am Mügelsberg ist zum Zeitpunkt seiner Errichtung der größte Schulhausneubau der Stadt Saarbrücken. In ihrem Endausbau umfasst die Mügelsbergschule circa 92 751 qm umbauten Raum. In Form von Terrassen gleicht die Anlage Höhenunterschiede des Baugeländes von bis zu 12,50 m aus. Die lockere Bauweise der in der Höhe gestaffelt angeordneten Baukörper trägt den besonderen Geländebedingungen Rechnung. Kern der Anlage und städtebauliche Dominante ist der erste Bauabschnitt des Komplexes, bestehend aus dem sechsgeschossigen Hauptgebäude (Verwaltungstrakt A) mit Treppenturm, den Neben- beziehungsweise Klassentrakten I B und I C, sowie dem Haupteingang der Gesamtanlage. Ein gestalterischer Höhepunkt der Mügelsbergschule ist die mit farbig verglasten Rundöffnungen versehene Ostwand des Treppenhauses. Im Inneren sind die Geschossdecken emporenartig geschwungen und von der Wand abgesetzt, so dass der Blick frei über die gesamte Höhenerstreckung der Ostwand des Treppenhauses schweifen kann. Der Haupttrakt I A dominiert die Gesamtanlage in Größe und Gestaltung, ordnet sich aber dennoch respektvoll der zu Baubeginn bereits bestehenden Kirche St. Michael unter.

Seebergers Schulgebäude folgen seinem Grundsatz "Für unsere Kinder ist das Beste gerade gut genug". Vertreten sind sowohl Stockwerksbauten als auch Pavillonbauten. Charakteristisch ist die Orientierung an zeitgenössischen Anforderungen, das Streben nach gesundheitlichen Gesichtspunkten entsprechenden, modernen Schulen. Hierbei entspricht die einhüftige Bauweise mit nur einerseits der Flure gelegenen Klassenräumen den zeitgenössischen Forderungen nach optimaler Belichtung und Belüftung. Licht, Luft und Sonne, Großzügigkeit, Klarheit, Funktionalität und eine Optimierung der inneren Abläufe sind Kennzeichen der Schulbauten Seebergers. Es sind auch bei dieser Baugattung vor allem die Neubauten der Fünfziger Jahre, die Seebergers Architektursprache und persönliche Handschrift, seinen Stil, in Reinform vor Augen führen.

Die Seeberger eigene Architektursprache findet sich im Detail, im spezifischen Umgang des Architekten mit der Grundstruktur und in der individuellen Verarbeitung zeitgenössischer Einflüsse. Als Charakteristikum seiner Architektur konnte ein Vorgehen herausgearbeitet werden, das als "Abgrenzungsprinzip" umschrieben werden kann. Bei diesem Vorgehen werden, oftmals entsprechend der unterschiedlichen Materialien, die Einzelelemente des Bauwerks mittels schmaler Zwischenräume gegeneinander abgesetzt und als eigenwertig gekennzeichnet. Dieses Prinzip durchdringt seine Bauten von der Großform bis ins Detail und bedingt den Reliefcharakter seiner Fassaden, deren lebendiges Licht- und Schattenspiel. Hinzu tritt ein elf Farben umfassendes Farbsystem, das an Hand einer Befunduntersuchung im Haupttrakt (Verwaltungstrakt, Trakt A) der Mügelsbergschule in Saarbrücken nachgewiesen werden konnte. Von den ehemals farbig differenzierten Fluren und Klassenräumen der einzelnen Geschosse findet sich das ursprüngliche Farbprogramm heute nur in den Fluren des Haupttraktes der Schule rekonstruiert. Ursprünglich diente es vor allem der architektonischen Gliederung des Gebäudes. 

Der Übergang zu den Sechziger Jahren zeigt sich deutlich an Bauten wie der Einsegnungshalle des Hauptfriedhofes in Saarbrücken, der so genannten „Neuen Halle“. Die gleiche Materialreduktion wie die Einsegnungshalle St. Arnual aufweisend, wird das äußere Erscheinungsbild des Baukomplexes durch die raue Schalung des Betons als bewusstes gestalterisches Mittel bestimmt. Das Spielerische, Feingliedrige und die Detailverliebtheit der Fünfziger Jahre sind Anklängen an den Brutalismus als neuer, zeitgenössischer Architekturströmung gewichen.

Als "Kind seiner Zeit" bleibt Seeberger den Grundlagen der Moderne, so des International Style treu. Seine Schulbauten kennzeichnet ein klarer Funktionalismus, innerhalb der Rahmenstruktur finden sich entsprechend dem International Style klare Module. In seinen Bauten zeigen sich in der formalen Verdichtung zugleich zeitgenössische Tendenzen. Neue Strömungen fließen in Ansätzen ein. So finden sich Anklänge an den Plastischen Stil Frank Lloyd Wrights und Le Corbusiers, sowie an den Brutalismus. In der Rahmenstruktur seiner Bauten aber bleibt der Funktionalismus der Zwanziger Jahre bestimmend. Seine Bauten kennzeichnet eine symbiotische Zusammenarbeit von Architekt und Künstlern. Hierbei ist vor allem die enge Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Paul Schneider zu nennen. Beide verband über das Arbeitsverhältnis hinausgehend eine langjährige Freundschaft. Peter Paul Seeberger bewegt sich in einem Ideensystem mit feststehenden Topoi. Neuen Tendenzen und Strömungen aber tritt er stets aufgeschlossen gegenüber. Der Übergang der Fünfziger zu den Sechziger Jahren ist in seinem architektonischen Werk deutlich nachzuvollziehen. 

Peter Paul Seeberger wird derzeit mit zwölf Einträgen in der Denkmalliste des Saarlandes geführt. Erst 2007 wurde die Hohe-Wacht-Schule in St. Arnual unter Denkmalschutz gestellt. Als Seebergers „Klassische Schaffensphase“ sind die Neubauten der Fünfziger Jahre anzusehen, die das Charakteristische, Individuelle seiner Architektursprache en detail vor Augen führen. Die aktuellen Forschungsergebnisse, ein repräsentativer Querschnitt zu Werk und Person Seebergers konnten im März 2007 in einer in Zusammenarbeit mit dem Baudezernat der Stadt Saarbrücken erarbeiteten Ausstellung erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 

Biografie

  • 1906
    geboren in Kaiserslautern
  • 1993
    gestorben in Saarbrücken
  • 1912-17
    Besuch der Volksschule in Kaiserslautern
  • 1917-22
    Besuch des dortigen humanistischen Gymnasiums
  • 1922-24
    Baupraktikant im Maurer- und Zimmererhandwerk
  • 1925-28
    Technikum Kaiserslautern. Examen im Mai 1928
  • 1928-29
    Bauleiter im Architekturbüro Hans und Professor Fritz Seeberger
  • 1929-33
    Anstellung als Architekt bei der Oberpostdirektion Speyer, Bereich Bauwesen
  • 1934-45
    Beitritt in die Luftwaffenbauverwaltung, bzw. das Luftfahrtministerium. Umfangreiche Tätigkeit als Architekt bei der Luftwaffe
  • 1936-38
    Hörer an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg
  • 1937
    Weiterbildung in der Schweiz
  • Teilnahme an Architekturausstellungen
  • Für die Luftwaffe unter anderem tätig in Wien, Dresden, München, Berlin, Norwegen
  • 1945-47
    Berufung zum Städtischen Oberbaurat der Stadt Kaiserslautern
  • 1946
    Entnazifizierungsbescheid "Belassung im Dienst"
  • 1948
    Oberbaurat und Leiter des Hochbauamtes der Stadt Saarbrücken
  • 1950-56
    Technischer Geschäftsführer, Saarbrücker gemeinnützige Siedlungsgesellschaft
  • 1953
    Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit
  • 1958
    Ernennung zum Stadtbaudirektor Saarbrückens
  • 1970
    Eintritt in den Ruhestand

Preise / Ehrungen

  • 1943
    Preisträger der Schinkelplakette des Architekten- und Ingenieurvereins Berlin
  • 1971
    Verleihung des Wappentellers der Stadt Saarbrücken für geleistete treue Dienste

Schulgebäude

  • 1948-71
    Rodenhof-Schule, Saarbrücken Malstatt, Ziegelstraße, Wiederaufbau und Neubau Buntglasfenster: Helmut Collman, schmiedeeisernes Ziergitter: Wolfram Huschens, Sgrafitto: Paul Schneider
  • 1949-50
    Pestalozzi-Schule, Saarbrücken Malstatt, Paul-Schmook-Straße, Wiederaufbau
  • 1952-56
    Ostschule, Saarbrücken St. Johann, Hellwigstraße, Neubau, Wandgestaltungen aus gebogenem Stahl und Mosaik: Paul Schneider, Wandfries Öl auf Holz: Paul Schneider, Glasblenden Bleiverglasung: Wolfram Huschens
  • 1952-58
    Hohe-Wacht-Schule, Saarbrücken St. Arnual, Hohe Wacht, Neubau Tierreliefs Keramik: Paul Schneider, Glasbilder: Urheber unbekannt, Vierteiliges Gitter Schmiedeeisen: Peter Paul Seeberger
  • 1952-62
    Mügelsberg-Schule, Saarbrücken St. Johann, Am Mügelsberg, Neubau, Wandobjekt Mosaik: Helmut Collman, Wandgestaltung gebogener Stahl: Wolfram Huschens, Außenwandrelief Beton: Paul Schneider, Wandgestaltung Betonverglasung: Paul Schneider, Wandbrunnen Sandstein: Paul Schneider

Verwaltungsgebäude

  • 1952-55
    Wiederinstandsetzung des kriegsbeschädigten Rathauses, Wiederaufbau des Westflügels, bleiverglaste Buntfenster Treppenhaus: Wolfram Huschens
  • 1963-65
    Rathaus, Saarbrücken St. Johann, Arkadeneinbau und Giebelgestaltung an der Betzenstraße, Wandgestaltung Weinstock: Hans Dahlem, Flachrelief Lebensbaum Sandstein: Paul Schneider, Wandbrunnen Sandstein: Paul Schneider
  • 1960-63
    Rathaus, Saarbrücken St. Johann, Umbau des Ratskellers, Bleiverglaste Buntfenster: Hans Dahlem, György Lehoczky, Peter Paul Seeberger, Holzrelief: Max Mertz, Sandsteinbrunnen: Paul Schneider, Glastrennwand: Hans Dahlem, Paul Schneider, Steinskulptur: Theo Siegle, Steinrelief Ludwigskirche: Theo Siegle, Wandreliefs Kupfer: Paul Schneider
  • 1964-66
    Neugestaltung des Rathausvorplatzes, Brunnenanlage: Entwurf Peter Paul Seeberger
  • 1957-66
    nicht ausgeführte Entwürfe Seebergers für eine Rathauserweiterung

Friedhofsgebäude

  • 1963-65
    Einsegnungshalle Hauptfriedhof, Alt-Saarbrücken, Dr. Vogeler- Straße, Neubau, Kupferfries: Boris Kleint, Betonwandgestaltung: Entwurf Peter Paul Seeberger, Betonbrunnen: Entwurf Peter Paul Seeberger, Buntglasfenster: Urheber unbekannt
  • Einsegnungshalle Friedhof St. Arnual, Saarbrücken St. Arnual, Friedhofsweg, Neubau, Buntverglasung: Urheber unbekannt, Brunnen: Entwurf Peter Paul Seeberger, Ausführung Paul Schneider

Kulturanlagen

  • 1957-59
    Bertha-Bruch Tierheim, Alt-Saarbrücken, Folsterweg, Neubau
  • 1962-77
    Zoologischer Garten, Saarbrücken Eschberg, Graf-Stauffenberg-Straße
  • 1968-74
    Zoologischer Garten, Saarbrücken Eschberg, Graf-Stauffenberg-Straße, Umbau des bestehenden Elefantenhauses
  • 1969
    Zoologischer Garten, Saarbrücken Eschberg, Graf-Stauffenberg-Straße, Unterstellschuppen für das Yakgebäude

Betriebsgebäude

  • 1954-55
    Trafostation, Saarbrücken St. Johann, Rosenstraße, Umbau des Vorgängerbaus

Werke im öffentlichen Raum

  • Alt-Saarbrücken, Städtisches Jugendhilfezentrum, Hofseite des Deutschherrenhauses, Schmiedeeisernes Türgitter, 1955, 1,66 x 0,54 m
  • St. Arnual, Hohe-Wacht-Schule, Außenbereich, Vierteiliges Gitter, blau gefasst, 1950er Jahre, Schmiedeeisen, 2,60 x ca. 4,50 m
  • St. Arnual, Städtischer Friedhof St. Arnual, Brunnen, 1957, Beton, Kupfer, Ausführung: Paul Schneider, ca. 0,5 x 1,20 m
  • St. Johann, Rathaus Saarbrücken, Ratskeller, Buntfenster „Rebstöcke und Sonne“, 1959, Bleiverglasung, Ausführung: Richard Wenzel
  • Alt-Saarbrücken, linke Saarseite, Denkmal des Infanterieregiments Nr. 70, 1960, Waschbeton, 2,30 x 2,00 m
  • Alt-Saarbrücken, Ecke Keplerstraße / Stengelstraße, Dragoner Gedenkstein, 1962, Waschbeton mit aufgesetzten Kupferplatten, Ausführung der Bronzeplatten: Theo Siegle, 0,57 x 3,05 m
  • Alt-Saarbrücken, Städtischer Hauptfriedhof, Neue Einsegnungshalle, Dr. Vogeler-Straße, Wandgestaltung, Beton, 1964, 2,00 x 13,20 m
  • Alt-Saarbrücken, Städtischer Hauptfriedhof, Neue Einsegnungshalle, Dr. Vogeler-Straße, Brunnen, Beton, 1960er Jahre, ca. 1,50 x 1,50 m
  • St. Johann, Rathausvorplatz, Großherzog-Friedrich-Straße / Ecke Betzenstraße, Brunnenanlage, Granit, 1965, H 0,40 bis 1,00 m, 4,20 x 6,70 m

Bibliografie: Monografien

  • Jeanette Dillinger: Peter Paul Seeberger (1906-1993). Werke aus drei Jahrzehnten seiner Saarbrücker Architektur (1949-1977). Saarbrücken 2007. (Magisterarbeit im Fach Kunstgeschichte, Universität des Saarlandes)
  • Jeanette Dillinger: Peter Paul Seeberger. Drei Jahrzehnte Architektur in Saarbrücken (1949-1977). Ausstellungskatalog Technisch-gewerbliches Berufsbildungszentrum I, Saarbrücken 2007

Bibliografie: Sammelschriften

  • Marlen Dittmann: Zum Gedenken an Peter Paul Seeberger. In: Saarheimat 1-2, 1994, S. 28-29
  • Katrin Voermanek: Peter Paul Seeberger. Nachkriegsmoderne in Saarbrücken. In: Bauwelt 12, 2007
  • "Für Kinder ist das Beste gerade gut genug". Ex-Stadtbaudirektor Peter Paul Seeberger verstand das Bauen als soziale Aufgabe. In: Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Stadtverband Saarbrücken, Nr. 51, 01. März 2007 und Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Saarlouis / Dillingen, Nr. 158, 11. Juli 2007
  • Marlen Dittmann: Schulen à la Seeberger: Lichterfüllte Hallen statt düsterer Lernorte. In: Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Stadtverband Saarbrücken, 05. März 2007

Vorträge

  • Saarländischer Rundfunk, Berichte im SR-Hörfunk anlässlich der Ausstellung "Peter Paul Seeberger. Drei Jahrzehnte Architektur in Saarbrücken (1949-1971)", SR 2 Morgenmusik 02.03. 2007, SR 3 Region am Nachmittag 05.03. 2007. Autorin Anke Schaefer im Interview mit Jeanette Dillinger

Hörfunk / TV / Audio / Video

  • SR Kulturspiegel, Peter Paul Seeberger. Anke Schaefer, Jeanette Dillinger, 14.03. 2007

Quelle

Archiv Peter Paul Seeberger