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o. T. (Kubus zerlegt)
o. T. (Kubus zerlegt)
o. T. (Kubus zerlegt)
Bildhauerei o. T. (Kubus zerlegt)
Artothek-Nr.
1207
Entstehungsjahr: 1997
Technik: Skulptur
Maße: 13 x 13 x 13 cm

Vom Kopf zum zerlegten Kubus

Der künstlerische Werdegang von Leo Kornbrust begann Anfang der 1950er Jahre an der Akademie der Bildenden Künste in München. Unter dem Einfluss der "Münchner Archaik" hatte sich Leo Kornbrust für die menschliche Figur als Ausgangspunkt seines bildhauerischen Schaffens entschieden. Nach Verlassen der Akademie kündigte sich mit den nun entstehenden Figuren eine immer weiter schreitende Ablösung vom Naturvorbild an. Als erster der Bereiche bildete sich zu Beginn der 1970er Jahre der "Kopfbereich" heraus, der die menschliche Ratio verkörpert. Diesen abstrahierte er zum Kubus. Der Kubus ist für alle Skulpturen dieses Bereiches formal oder gedanklich der Ausgangspunkt. Aus ihm entwickelt Leo Kornbrust seine exakten, glatten, geometrischen Körper. Das Thema "Vom Kubus bis zur Kugel" - als Serie erstmals 1970 in kleinformatigen Skulpturen ausgeführt und in Einzelskulpturen immer wieder aufgegriffen - zieht sich seitdem als roter Faden durch sein Werk und bildet das Grundthema, quasi einen gedanklichen Überbau. Neben der Facettierung des Kubus beschäftigte sich Leo Kornbrust Anfang der 1980er Jahre in klein- und großformatigen Arbeiten mit dessen Zerlegung. Es ging ihm dabei um das Verhältnis der Einzelformen zum Ganzen, der Bestimmung von Maß und Proportion der Zerlegung. Die Positionierung der einzelnen Teile am Boden ist so angelegt, dass der Akt der Zerlegung veranschaulicht und gleichzeitig dem Betrachter die gedankliche Zusammenfügung zur Ausgangsform impliziert wird. Einen solchen, aus 9 Teilen bestehenden, Kubus können Sie bei uns in der Artothek entleihen .Ein weiterer wichtiger Bereich seines Wirkens stellt die Kunst im öffentlichen Raum dar. Seine Werke finden sich an zahlreichen Orten im ganzen Saarland und weit darüber hinaus. 1971 ist er Initiator des ersten saarländischen Steinbildhauersymposions in St. Wendel, heute Teil der „Straße des Friedens“.

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