Institut für aktuelle Kunst

Maria Schaller, "Sämann", 1955, Mosaik, gebrochene farbige Keramikfliesen, ca. 4,00 x 2,00 m. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Christine Kellermann

Ueberherrn, Schaller, Hauszeichen

Epoche: 20. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im öffentlichen Raum
Werke: Fassaden/Wände

Maria Schaller
"Sämann", 1955
Mosaik, gebrochene farbige Keramikfliesen, ca. 4,00 x 2,00 m
Überherrn, Privathaus, Bauernhof Familie Schaller, Fassade, Alleestraße 101

An der Fassade des Privathauses befindet sich ein graues Mosaikfeld in Form eines unregelmäßigen Fünfecks. Das Hauszeichen wurde von der Hausherrin entworfen. Von dem hellgrauen Untergrund hebt sich die Figur eines dunkelgrau gekleideten Sämanns ab, der im Vorwärtsschreiten mit seiner rechten Hand die Saatkörner ausstreut, die er dem Korb an seiner linken Seite entnommen hat. Drei Streifen am Boden deuten Ackerfurchen an. Die etwas hölzern wirkende Figur ist schwarz konturiert, der Hut und das Inkarnat von Armen, Hals und Gesicht sind mit rotbraunen und gelbbeigen Scherben wiedergegeben, Korb und Knopfleiste in gebrochenem Weiß gehalten. Das helle Blau der aufgekrempelten Ärmel, des Kragens und der Augen setzt kleine Akzente.

Bibliografie

  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland, Band 3, Landkreis Saarlouis. 1945-2006. Saarbrücken 2009

Oranna Dimmig