Institut für aktuelle Kunst

​Edith Scheller-Fromm, Türgestaltung: 6 Türblätter, ca. 1991, Resopal-Unterdruck, 2,26 x 0,80 m, Kinderhaus der Stiftung Hospital (ehemalige Wingertschule), Turnhalle, Türen der Umkleideräume, Toiletten, St. Wendel, Hospitalstraße 35-37. Foto: Christine Kellermann
Edith Scheller-Fromm, Türgestaltung: 6 Türblätter, ca. 1991, Resopal-Unterdruck, 2,26 x 0,80 m, Kinderhaus der Stiftung Hospital (ehemalige Wingertschule), Turnhalle, Türen der Umkleideräume, Toiletten, St. Wendel, Hospitalstraße 35-37. Foto: Christine Kellermann
Edith Scheller-Fromm, Türgestaltung: 6 Türblätter, ca. 1991, Resopal-Unterdruck, 2,26 x 0,80 m, Kinderhaus der Stiftung Hospital (ehemalige Wingertschule), Turnhalle, Türen der Umkleideräume, Toiletten, St. Wendel, Hospitalstraße 35-37. Foto: Christine Kellermann
Edith Scheller-Fromm, Türgestaltung: 6 Türblätter, ca. 1991, Resopal-Unterdruck, 2,26 x 0,80 m, Kinderhaus der Stiftung Hospital (ehemalige Wingertschule), Turnhalle, Türen der Umkleideräume, Toiletten, St. Wendel, Hospitalstraße 35-37. Foto: Christine Kellermann
Edith Scheller-Fromm, Türgestaltung: 6 Türblätter, ca. 1991, Resopal-Unterdruck, 2,26 x 0,80 m, Kinderhaus der Stiftung Hospital (ehemalige Wingertschule), Turnhalle, Türen der Umkleideräume, Toiletten, St. Wendel, Hospitalstraße 35-37. Foto: Christine Kellermann
Edith Scheller-Fromm, Türgestaltung: 6 Türblätter, ca. 1991, Resopal-Unterdruck, 2,26 x 0,80 m, Kinderhaus der Stiftung Hospital (ehemalige Wingertschule), Turnhalle, Türen der Umkleideräume, Toiletten, St. Wendel, Hospitalstraße 35-37. Foto: Christine Kellermann

St. Wendel, Scheller-Fromm, Türgestaltung

Epoche: 20. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im öffentlichen Raum
Werke: Skulptur/Plastik

Edith Scheller-Fromm
Türgestaltung: 6 Türblätter, ca. 1991
Resopal-Unterdruck, 2,26 x 0,80 m
Kinderhaus der Stiftung Hospital
(ehemalige Wingertschule), Turnhalle
Türen der Umkleideräume, Toiletten
Hospitalstraße 35-37

Im 1989 errichteten Turnhallenneubau der ehemaligen Wingertschule gestaltete die Künstlerin Edith Scheller-Fromm die Türblätter der sechs Türen von Umkleide-, Toiletten- und Wirtschaftsräumen in bunter Resopal-Unterdruck-Technik. Wie in Scheller-Fromms speziellem Verfahren der Monotypie („Manu-Chem“) ist auch in ihren Resopal-Unterdrucken die Farbe ein wesentlicher Ausdrucksträger. Obwohl Gegenständliches ganz stark reduziert ist, entstehen beim Betrachten Assoziationen verschiedenster Art, die von der Künstlerin so provoziert sind. Vorherrschend ist eine vertikale Linienführung, die z.T. die Konturen zwischen den Farbflächen bildet. Abknickungen, Kreis- und Halbkreisformen unterbrechen die vertikalen Konturen und assoziieren in Verbindung mit kontrastreicher Farbgebung wie marmorisierten Pastelltönen, hellen und dunklen, kalten und warmen Farben sowie Farbflächen mit Binnenstrukturen nicht eindeutig zu benennende irreale Formen – „Sinfonien in Farbe“ sozusagen, die an Menschen, auch an Musikinstrumente erinnern lassen.

Biografie:
Edith Scheller-Fromm, Malerin, Grafikerin, Bildhauerin
geboren 1937 in Walsheim
gestorben 2011 in St. Wendel-Oberlinxweiler
ab 1964 Entwicklung einer speziellen Farbmonotypie (Manu-Chem) im Sinne einer esoterischen Farbraumgestaltung
Quelle: Jo Enzweiler: Kunst im öffentlichen Raum im Saarland. Bd. 4 Landkreis St. Wendel 1945 bis 2012. Saarbrücken 2013

Margarete Wagner-Grill