Institut für aktuelle Kunst

Leo Kornbrust, „Hommage à Buñuel“, Skulptur, 1971, Basaltlava, 3,05 x 1,50 x 0,80 m, Teil der „Straße des Friedens“, Symposionsgelände, St. Wendel. Foto: Monika von Boch
Leo Kornbrust, „Hommage à Buñuel“, Skulptur, 1971, Basaltlava, Detail: Blick auf Sitz- und Standfläche, Teil der „Straße des Friedens“, Symposionsgelände, St. Wendel. Foto: Monika von Boch
Leo Kornbrust, „Hommage à Buñuel“, Skulptur, 1971, Basaltlava, 3,05 x 1,50 x 0,80 m, Teil der „Straße des Friedens“, Symposionsgelände, St. Wendel. Foto: M. Wagner-Grill

St. Wendel, Kornbrust, Skulptur

Künstler: Kornbrust, Leo
Epoche: 20. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im öffentlichen Raum, Skulpturenstraße St. Wendel
Werke: Skulptur/Plastik

Leo Kornbrust
„Hommage à Buñuel“, Skulptur, 1971
Basaltlava, 3,05 x 1,50 x 0,80 m
Teil der „Straße des Friedens“
Symposionsgelände

Leo Kornbrusts Skulptur „Hommage à Buñuel“, auch „Steinthron“ genannt, wird von Felicitas Frischmuth wie der „Liebesthron“ am Bostalsee aus dem Jahre 1979 und die „Hommage à Panoias“ auf der Damra von 1974/75 den „Treppensteinen“ zugeordnet und ist wie Paul Schneiders „Durchblick“ auf Bespielbarkeit angelegt. Die Form des sich nach oben verjüngenden Steinblocks wurde weitgehend beibehalten. Über fünf steile Treppenstufen gelangt der Benutzer auf ein Podest, hinter dem sich eine Sitzhöhle mit hoher Rücken- und seitlichen Armlehnen eröffnet. Auf der Sitzfläche ist das Zitat SITZE RECHT UND SCHEUE NIEMAND. WER NICHT HÖREN WILL MUSS SITZEN. WER ZULETZT SITZT SITZT AM ­BESTEN von Ludwig Harig eingemeißelt, auf dem Fußpodest die Worte ICH KOMME ZU MIR DA WÄRE ICH GERN von Arnfried Astel und auf der Rückenlehne der Skulpturentitel HOMMAGE A BUNUEL. Titel und Gestaltung der Skulptur nehmen Bezug auf eine Szene eines surrealistischen Films von Luis Buñuel und Salvador Dalí. Tatsächlich lässt die Skulptur Assoziationen an eine Kathedra mit thronendem Bischof entstehen, der bekleidet ist mit schwerem Brokatmantel und bekrönt mit einer Mitra.

Biografie:
Leo Kornbrust, Holz- und Steinbildhauer
geboren 1929 in St. Wendel
1971 Initiator des ersten saarländischen Steinbildhauersymposions in St. Wendel
1978 Berufung auf den Lehrstuhl für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München
1979 Initiator der Straße der Skulpturen im St. Wendeler Land
2004 Gründung des Vereins "Straße des Friedens – Straße der Skulpturen in Europa – Otto Freundlich Gesellschaft e. V."
Quelle: Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum im Saarland. Bd. 4 Landkreis St. Wendel 1945 bis 2012. Saarbrücken 2013

Margarete Wagner-Grill

Leihgebühren

Privatpersonen Schüler und Studenten Praxen, Kanzleien, gewerbliche Einrichtungen und Firmen
je Kunstwerk 30 € 15 € 50 €
Künstlerplakate und Werke mit max. 40 cm Breite (ausgenommen Skulpturen) 15 € 10 € 25 €

Für alle Entleiher gilt: