Institut für aktuelle Kunst

St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Nordfassade mit Apsis im Osten, Turm im Westen. Foto: commons, wikimedia.org, Jörg Zägel
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Südfassade mit Gemeindehaus. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Innenansicht nach Osten mit Apsis, Altar, Kanzel. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Innenansicht nach Westen mit Orgel und Empore. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Nordostecke, Kanzel von 1864. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Keramikkreuz in der Apsis. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Apsis mit Keramikkreuz von Elfi Pazen und Bilderzyklus in Mischtechnik von Isabelle Federkeil. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, linke Ostwand, Mischtechnik von Isabelle Federkeil. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, rechte Ostwand, Mischtechnik von Isabelle Federkeil. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Nordwand, Triptychon in Mischtechnik von Isabelle Federkeil. Foto: M. Wagner-Grill
St. Wendel, Ev. Stadtkirche, Südwand, Triptychon in Mischtechnik von Isabelle Federkeil. Foto: M. Wagner-Grill

St. Wendel, Ev. Stadtkirche

Künstler: Federkeil, Isabelle
Epoche: 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im sakralen Raum, Architektur, Sakralbau, evangelische Kirche
Werke: Gemälde, Prinzipalien (Altar, Ambo, Kanzel, Taufstein, Beichtstuhl)

1841 Gnadengeschenk des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. machte als Gründungsgeschenk die Finanzierung des Kirchenbaus möglich

1843 Baubeginn der Kirche, geplant für 400 Personen

26. April 1844 Grundsteinlegung

31. Oktober 1845 Einweihung

Technische Bauleitung hatte Kommunalbaumeister Leonhard aus St. Wendel, der den Kirchenbau nach den vom Trierer Regierungsbaurat Eduard Adolf Nobiling korrigierten Plänen ausführte. Klassizistischer Rechteckbau mit flachem Satteldach, einer eingezogenen Halbrundapsis mit Apsiskalotte im Osten und einem dreigeschossigen vom Kirchenbau abgerückten und mit offener Vorhalle verbundenem Turm.

1863/64 umfangreiche Renovierungsarbeiten unter der neuen Bauleitung des Kreisbaumeisters Mathias J. Mußweiler wegen ungenügender Fundamentierungsarbeiten am Turm. Der klassizistische Turm wurde durch den heutigen, neoromanischen bzw. im Rundbogenstil des Historismus ausgeführten viergeschossigen Turm in Sichtmauerwerk ersetzt, spitzer Schieferhelm um 1895. 

1951-53 Renovierungsarbeiten, Schließen der beiden Bögen der Eingangshalle mit Glaselementen und den beiden zweiflügeligen, mit ornamentiertem Kupferblech überzogenen Holzportalen sowie Anbau des Gemeindehauses an den südöstlichen Teil der Kirchensüdfassade durch den Saarbrücker Architekten Prof. Rudolf Krüger. Der Anbau bildet im Bedarfsfall beim Öffnen von Falttüren eine Erweiterung des Kirchensaals im rechten Winkel mit Blick auf den Altar.

1987/88 umfangreiche Renovierung der Kirche, u. a. wurde die von den Brüdern Stumm aus Raunen-Sulzbach erbaute Orgel von der Emporenwestwand an ihren ursprünglichen Standort in der Emporenbrüstung zurückversetzt. 

1993 Keramikkreuz der Künstlerin Elfi Pazen (Tholey) im Chorraum 

1997/98 zehn großformatige Bilder in Mischtechnik der Künstlerin Isabelle Federkeil (Freisen)

Die Kirche ist in der Denkmalliste des Saarlandes als Einzeldenkmal aufgeführt

Literatur-Auswahl: Margarete Wagner-Grill:Kunst im sakralen Raum Teil 3. In: Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde St.Wendel 2/2015, 31. Jahrgang, Juni - 4.Oktober, S. 22

Quelle: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand St. Wendel, Evangelische Stadtkirche St. Wendel (Dossier K  1265)

Leihgebühren pro Halbjahr

Privatpersonen Schüler und Studenten Praxen, Kanzleien, gewerbliche Einrichtungen und Firmen
je Kunstwerk 30 € 15 € 50 €
Künstlerplakate und Werke mit max. 40 cm Breite (ausgenommen Skulpturen) 15 € 10 € 25 €

Für alle Entleiher gilt: