Institut für aktuelle Kunst

Perl, Eft-Hellendorf, Filialkirche/Kapelle St. Maternus

Epoche: 19. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im sakralen Raum, Architektur, Sakralbau, Kapelle
Werke: Altar, Fenster, Skulptur/Plastik, Kreuzwegstationen

1855 Neubau
1905 Umbau (3 Rundbogenfenster an der rechten Längsseite zu Nischen)
2001 Restaurierung
2005 Restaurierung (Außenanstrich)
2006 Beschädigung des Dachreiters samt Glocke durch Blitzschlag
sakrale Kunst: Altar, 2 Reliquiarien sowie der bühnenartige Altaraufbau wahrscheinlich aus der Abtei Mettlach, massiver Sockel, Predella 22 cm hoch, darauf das Retabel mit Tabernakel und darüber Nische mit Muschelabschluss, Opferlamm und Kelch zeigend, in den das Blut des geopferten Lamms fließt, davor ein 65 cm hohes Kruzifix, in Strahlenglanz im Zentrum des Altargiebels ein Dreieck als Symbol der Dreieinigkeit Gottes, das "Allsehende Auge Gottes"
14 Kreuzwegbilder, 41 cm breit und 60 cm hoch, 10 größere Statuen, 9 davon auf einer mit einem Engelskopf gestützten Konsole stehend, an der linken Seitenwand: St. Antonius von Padua mit dem Jesuskind, St. Josef, St. Anna, St. Judas Thaddäus; links neben dem Altar: Madonna von Lourdes; an der Stirnwand links und rechts neben dem Altaraufbau: Herz Mariä und Herz Jesu; an der rechten Seitenwand: St. Konrad von Parzham, der einem Jungen ein Brot überreicht, Maria mit Kind, St. Maternus
Literatur-Auswahl: Benno König: Kapellen im Saarland. Volks- und Kulturgut. Saarwellingen 2010
Quelle: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Perl, Kapelle St. Maternus (Dossier K 966)