Institut für aktuelle Kunst

Hiromi Akiyama, „Rahmen für eine Landschaft“, Skulptur, 1981, gelber Sandstein, 3,20 x 2,30 x 1 m, Teil der „Straße des Friedens“, Güdesweiler, Saarlandrundwanderweg, Alte Trierer Straße. Foto: Monika von Boch
Hiromi Akiyama, „Rahmen für eine Landschaft“, Skulptur, 1981, gelber Sandstein, 3,20 x 2,30 x 1 m, Teil der „Straße des Friedens“, Güdesweiler, Saarlandrundwanderweg, Alte Trierer Straße. Foto: wikimedia commons, Kamahele
Hiromi Akiyama, „Rahmen für eine Landschaft“, Skulptur, 1981, gelber Sandstein, 3,20 x 2,30 x 1 m, Teil der „Straße des Friedens“, Güdesweiler, Saarlandrundwanderweg, Alte Trierer Straße. Foto: Margarete Wagner-Grill
Hiromi Akiyama, „Rahmen für eine Landschaft“, Skulptur, 1981, gelber Sandstein, 3,20 x 2,30 x 1 m, Teil der „Straße des Friedens“, Güdesweiler, Saarlandrundwanderweg, Alte Trierer Straße. Foto: Margarete Wagner-Grill

Namborn-Güdesweiler, Akiyama, Skulptur

Epoche: 20. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im öffentlichen Raum
Werke: Skulptur/Plastik

Hiromi Akiyama
„Rahmen für eine Landschaft“ Skulptur, 1981
gelber Sandstein, 3,20 x 2,30 x 1 m
Teil der „Straße des Friedens“
Saarlandrundwanderweg
Alte Trierer Straße

„Die Skulptur steht an einer Wegkreuzung zurückgesetzt, parallel zum Verlauf des Saarlandrundwanderweges. Sie ist nur von Südwesten, für den von Bliesen her kommenden Betrachter erkennbar.“ Der „Rahmen“ wurde aus einem aufrecht stehenden „Sandstein-Rohblock“ gearbeitet. „Die Form des Rahmens erscheint als Resultat einer die Oberfläche faltenden Bewegung, das an gefaltete Bänder erinnert.“ Die Rahmenskulptur erweckt andererseits aber auch den Eindruck, als ob sie aus einzelnen abgeschrägten quadratischen und rechteckigen Blöcken besteht, die diagonalsymmetrisch zu einem sich selbst tragenden Rahmen zusammengesetzt sind. „Die Immaterialität der Rahmenöffnung wirkt zusammen mit der Materialität und Stabilität des Rahmens selbst. Dieser erscheint durchaus als ein konstantes, ewiges Element innerhalb der sich mit dem Wetter, den Tages- und Jahreszeiten verändernden Natur und ihres Bildes im Rahmenausschnitt. Damit gehört Akiyamas Skulptur zu jenen Werken der Skulpturenstraße, die nicht die Veränderung der Skulptur durch die Natur thematisieren“ (Rena Karaoulis), sondern die selbst fast unverändert die Veränderungen der im Rahmen betrachteten Natur verdeutlichen.

Biografie:
Hiromi Akiyama 
geboren 1937 in Hiroshima
1957-1961 Studium an der Musashino Akademie in Tokio
1962 „Nika“ Preis in Tokio
1966 7. Biennale in Tokio
1966-68 Studien an der Académie des Beaux Arts in Paris
1967 Teilnahme am Salon de la jeune Sculpture in Paris
1978 Berufung an die Staatliche Akademie 
der Bildenden Künste Karlsruhe
1981 Ernennung zum Professor an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
1982 Kunstpreis des Künstlerbundes Baden Württemberg
1983 Kunstpreis des Deutschen Künstlerbundes
1983 Art Director des Internationalen Bildhauersymposion Kawasaki-City, Japan
Symposien in Österreich, CSSR, Italien, Kanada, Japan und Deutschland
lebt in Karlsruhe
Quelle: Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum im Saarland. Bd. 4 Landkreis St. Wendel 1945 bis 2012. Saarbrücken 2013
Rena Karaoulis: Die Straße der Skulpturen. Vom Bildhauersymposion St. Wendel zur Straße des Friedens in Europa. Saarbrücken 2005
Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Dossier 679

Redaktion: Margarete Wagner-Grill