Institut für aktuelle Kunst

Friedrich Ruloff, Friedhofskreuz, 1997, Stahl, feuerverzinkt, seidenmatt anthrazit grau lackiert, 7,20 x 2,49 x 0,26 m. Foto: Dr. Günter Scharwath

Lebach, Ruloff, Kreuz

Epoche: 20. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im öffentlichen Raum
Werke: Kreuze

Friedrich Ruloff
Friedhofskreuz, 1997
Stahl, feuerverzinkt, seidenmatt anthrazit grau lackiert, 7,20 x 2,49 x 0,26 m
Durchmesser der Kugel: 0,35 m
Lebach-Eidenborn, Neuer Friedhof

Um den ausgelagerten Friedhof mit der Kirche in der Ortsmitte in Bezug zu setzen, wurde ein 7,20 m hohes Kreuz errichtet und dadurch eine Sichtverbindung hergestellt. Den Entwurf lieferte Friedrich Ruloff vom Bauamt Lebach. Das Stahlkreuz besteht aus anthrazit lackierten Stahlhohlprofilen mit quadratischem Grundriss. Die Stahlteile sind dergestalt zusammengesetzt und aufeinander bezogen, dass sie die Umrisslinie eines lateinischen Kreuzes bilden, dessen oberes Schaftende abgeschrägt ist. Dadurch erscheint das Kreuz zugleich materiell im Umriss und immateriell in der Form. Nach oben ist es offen. Die statisch notwendige Versteifung der Stahlhohlprofile löste Ruloff mittels einer Stahlkugel. Die feuerverzinkte, hell glänzende Kugel hält die Konstruktion zusammen und akzentuiert die Stelle, an der sich Schaft und Querbalken kreuzen.

Bibliografie

  • Richard Wagner: Wegekreuze und Bildstöcke in Lebach. Lebach 2007, S. 35
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland. Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945. Aufsätze und Bestandsaufnahme. Saarbrücken 2009

Oranna Dimmig

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