Institut für aktuelle Kunst

Friedrich Ruloff, Friedhofskreuz, 1997, Stahl, feuerverzinkt, seidenmatt anthrazit grau lackiert, 7,20 x 2,49 x 0,26 m. Foto: Dr. Günter Scharwath

Lebach, Ruloff, Kreuz

Epoche: 21. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im öffentlichen Raum
Werke: Kreuze

Friedrich Ruloff
Friedhofskreuz, 2006
Stahl, seidenmatt anthrazit grau und hochglänzend silber lackiert, 7,24 x 2,31 x 0,26 m
Lebach, Neuer Friedhof, Trierer Straße

Bei der Erweiterung des Lebacher Friedhofes ergab sich - ähnlich wie circa 10 Jahre zuvor bei der Auslagerung des Eidenborner Friedhofs - der Wunsch, durch eine Sichtverbindung zwischen dem alten und dem neuen Teil zu vermitteln. Friedrich Ruloff griff die seinerzeit in Eidenborn realisierte Idee eines hohen Stahlkreuzes auf. Er modifizierte den Entwurf dergestalt, dass zusätzlich ein Innenkreuz aus hochglänzend silber lackiertem Stabstahl zwischen die seidenmatt anthrazit grau gefassten Stahlhohlprofile eingespannt wurde. Den Kreuzungspunkt von Schaft und Querbalken betont bei der Lebacher Variante ein silber glänzender, würfelähnlicher Hohlkörper, der diagonal eingebaut ist und die Konstruktion versteift.

Bibliografie

  • Richard Wagner: Wegekreuze und Bildstöcke in Lebach. Lebach 2007, S. 16
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland. Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945. Aufsätze und Bestandsaufnahme. Saarbrücken 2009

Oranna Dimmig