Institut für aktuelle Kunst

Vallentinuskapelle (Wallenbornkapelle) aus dem 18. Jahrhundert bei Wiesbach, Foto: commons, wikimedia.org, LoKiLeCh
Blick auf Altar und Chor, Foto: commons, wikimedia.org, LoKiLeCh

Eppelborn-Wiesbach, Kapelle St. Valentius

Epoche: 18. Jahrhundert
Gattungen: Kunst im sakralen Raum, Architektur, Sakralbau, Kapelle
Werke: Altar, Fenster, Kreuze, Kreuzwegstationen

1796 Neubau (Kapelle)
1953-55 Restaurierung (komplett)
1957 Neubau (Kreuzweg)
1997 Restaurierung (komplett)
Künstler: Bildhauer Rudolf Höfele (Morbach), Kreuzweg aus 14 Stationen auf dem Weg zur Kapelle 1956-57, Vogesen-Sandstein, zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges die Namen der Betreffenden eingemeißelt sakrale Kunst: Barockaltar mit Säulenaufbau und einem Kreuz als Krönung, spätes 18. Jh., geschnitzte Seitenteile, ein Kelch mit Kreuz und ein Kelch mit Monstranz darstellend
Fenster, 6 Motive, das Leben des Hl. Bruders Konrad von Parzham zeigend
Tafelbild, 1985 entwendet, die Viehpatrone der Region, die Heiligen Wendalinus, Valentinus und Brigitta zeigend, mit jeweils einem zur Seite gestellten Tier und jeweils einem "ora pro nobis"-Schriftzug
eiserne Kronen, heute unauffindbar, früher von Betern zur Unterstützung ihrer Gebete aufgesetzt, um durch ein äußeres Zeichen ihrer Glaubenstreue ihre Bittgebete zu unterstützen
ovale Öffnungen an der Frontseite, sogenannte "Ochsenaugen", typisch für die Erbauungszeit
kleines Dreiecksfenster hinter dem Altar als sakrales Symbol, die Dreifaltigkeit Gottes symbolisierend
Quelle: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Eppelborn, Kapelle St. Valentinus (Dossier K 786)