Institut für aktuelle Kunst

Titelbild des Ausstellungskataloges "subjektive fotografie" 1951. Dem Titelbild liegt Steinerts Arbeit "Strenges Ballett - Hommage à Oskar Schlemmer" zugrunde. Typografische Gestaltung: Hannes Neuner
Edith Buch vor dem Belgischen Haus in Köln, in dem 1951 die Ausstellung "subjektive fotografie"gezeigt wird
Romain Urhausen, Die Hallen - Der Bauch von Paris, Hallenpavillon bei Nacht, 1961
Edith Buch, Kinderbeine, 1950
Edith Buch, Christine, 1953
Monika Dietz, Portrait mit Leiter, 1951
Monika von Boch, Bogengang in Touggourt, 1954
Monika von Boch, Weißblechserie, I + IIa b, 1963
Monika von Boch, Weißblechserie, XVIII b 1, 1970
Walter Adolf Schmidt, Knittografie, o. J.

Aspekte: Subjektive Fotografie

Künstler: Boch, Monika von | Steinert, Otto
Epoche: 20. Jahrhundert
Gattungen: Fotografie

Im Jahr 1951 fand vom 12. bis 29. Juli in der Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken ein großes Ereignis der internationalen Fotografie- und Kunstgeschichte statt: Otto Steinert kuratierte die erste Ausstellung "subjektive fotografie".

"subjektive fotografie" wollte künstlerische Fotografie sein. Der Kunsthistoriker Franz Roh, der schon mit seinem Aufsatz "Mechanismus und Ausdruck" 1929 eine Bresche für das "Neue Sehen" schlug, schrieb in dem von Otto Steinert 1952 herausgegebenen Buch zur Ausstellung "subjektive fotografie" das Folgende über die innere Reichweite der Fotografie: "Auch die Fotografie unterliegt dem Begriff des Künstlerischen, wenn man das Künstlerische nur nicht akademisch verengt oder gar an bestimmte Werkzeuge wie den Stift oder Pinsel heftet". Aber "die üblichen nur 'schönen' Bilder der 'Kunstphotographie', die hauptsächlich vom Reiz des Gegenständlichen leben, treten zugunsten von Experimenten und neueren Lösungen zurück", schrieb Steinert in derselben Veröffentlichung. "subjektive fotografie" hieße in seinem Sinne vermenschlichte, individualisierte Fotografie. Sie richtete sich damit gegen eine harte antikünstlerische, fotografischere, eine selbst der Kunst gegenüber autonome und eine am fotografierten Objekt orientierte Auffassung wie sie etwa von Albert Renger-Patzsch vertreten wurde. Dieser sagte  in seinem Aufsatz "Ziele" im "Deutschen Lichtbild" 1927: "Überlassen wir (...) die Kunst den Künstlern und versuchen wir mit den Mitteln der Photographie Photographien zu schaffen, die durch ihre 'photographischen' Qualitäten bestehen können – ohne dass wir von der Kunst borgen". Dem entgegnete Franz Roh in der oben bereits erwähnten Publikation zur "subjektiven fotografie" im Jahre 1952: "Die Fotografie will unseren Wirklichkeitshunger befriedigen. Aber schon hierbei wird ja unmerklich das Subjekt des Fotografen spürbar. (...) Rollt man eine Geschichte allein des objektiven Sektors der Fotografie auf, so zeigt sich, wie man sofort den Zeitgeist oder die innere Einstellung des Fotografierenden spürt." Hier äußerte Roh eines der stärksten Argumente gegen die – seiner Meinung nach – verengte Theorie der "objektiven" Fotografie. Josef A. Schmoll gen. Eisenwerth schrieb in demselben Buch: "In der Illusion von der absoluten Objektivität der Fotografie steckt vielleicht ein Rest der alten Anschauung vom Realitätscharakter des Bildes (...). Für den Menschen der Neuzeit verbürgt das mechanische Verfahren diese Objektivität".

In Saarbrücken, der kleinen Metropole des nach dem Zweiten Weltkrieg zwar ab 1948 eigenständigen, aber politisch und insbesondere wirtschaftlich eng mit Frankreich verbundenen Saarlandes, gründete man 1946 eine Kunstschule, die in wesentlichen Zügen der Bauhaus-Idee folgte. 1948 berief der Direktor Hermann Henry Gowa den promovierten Mediziner Dr. Otto Steinert zum Leiter einer im selben Jahr erst genehmigten Klasse für Fotografie an diese Ecole des Arts et Métiers.

Steinerts Arbeit "Strenges Ballett - Hommage à Oskar Schlemmer" vermittelte eine programmatische Affinität zu den konstruktivistischen Gestaltungsgedanken am Bauhaus. Schlemmers Verständnis körperlich-mechanischer Bewegung in Anlehnung an die Figurinen aus seinem triadischen Ballett wird ebenso zitiert wie Moholys Auffassung von der Fotografie als Lichtgestaltung. In Steinerts "Hommage" wird der experimentell-produktive Ansatz zum Ausgangspunkt einer gestaltenden und das heißt auch subjektiv-künstlerischen Fotografie.

1951, ein Jahr nach dem ersten Auftritt von "fotoform", einer progressiven und am fotografischen Experiment interessierten Gruppe westdeutscher Fotografen, auf der Photokina setzte Otto Steinert die neue Avantgarde in einen größer gefassten Kontext. Unter dem Topos der "subjektiven fotografie" stellte er die neue Fotografie, die er mit "fotoform" angestoßen hatte, in einen internationalen und historischen Rahmen. Damit bewies er nicht nur ein außergewöhnliches Gespür dafür, dass auch in anderen Ländern Europas und in den USA ähnliche fotografische Bewegungen wuchsen, sondern auch dafür, dass es möglich war, von - dem damals nicht deutschen - Saarbrücken aus den Impuls für ein Wiederanknüpfen an die künstlerisch-fotografische Avantgarde der Vorkriegszeit zu geben. Steinert bezog in sein Ausstellungskonzept wichtige internationale Wegbereiter der fotografischen Moderne ein, allen voran den ehemaligen Bauhaus-Lehrer Lazlo Moholy-Nagy (1895-1946), der 1934 zunächst nach Amsterdam, 1937 in die USA emigriert war und von Steinert nun zum ersten Mal nach dem Krieg wieder im deutschsprachigen Raum gezeigt wurde. Ebenso zeigte Steinert Fotografien von dem Exilkünstler Herbert Bayer, der 1938 Deutschland verlassen hatte. Weiterhin konnte er Man Ray für die Teilnahme an "subjektive fotografie" gewinnen. So gelang es Steinert den Konstruktivismus des Bauhauses und den Surrealismus in sein Konzept einzubinden.
                            
Die Ausstellung "subjektive fotografie" war für Steinert ein großer Erfolg. Sie wurde noch 1951 im Belgischen Haus in Köln gezeigt. In demselben Jahr wird Steinert in die "société française de photographie" aufgenommen, 1952 wurde die Ausstellung im Amerikahaus München und ein Jahr darauf im George Eastman House in Rochester gezeigt, wo eine der weltweit renommiertesten Sammlungen zur Fotografiegeschichte beherbergt wird, die damals von dem ersten Kurator der fotografischen Sammlung im Museum of Modern Art in New York, Beaumont Newhall, geleitet wurde. Von Newhall, der u. a. neben L. Fritz Gruber und Man Ray schon im Ausstellungskomitee zur zweiten Ausstellung "subjektive fotografie" vertreten war, wurde Steinert 1962 in die USA eingeladen. Zusammen mit seinem Freund und kunsthistorischen Mentor der "subjektiven fotografie" Josef A. Schmoll gen. Eisenwerth kam er dieser Einladung nach. Nicht vergessen darf man aber, dass Steinert mit seinem subjektiven Ansatz nicht nur Gemeinsamkeiten mit der Fotografie etwa von Aaron Siskind oder Minor White teilte, sondern auch mit Edward Steichen, dem damaligen Leiter der fotografischen Abteilung des Museum of Modern Art und wohl einflussreichsten Fotografen und Ausstellungskurator seiner Zeit. 1950 formulierte er während des legendären Symposiums im MoMA "What is modern photography?": "Im besonderen lege ich Wert auf die Bedeutung der Fotografie als Kunst, als ein lebendiges, modernes Mittel, das Ideen Form werden läßt."

Der persönliche Kontakt mit Newhall und Steichen kommt im Nachhinein zweifellos einer Besiegelung Steinerts Eintritt in die Fotografiegeschichte der westlichen Welt gleich, reibungslos war er allerdings nicht. Steichen war Mitte der 1950er Jahre im Vorfeld seiner Ausstellung "The family of man" (1955) auf der Suche nach Fotografien, die wie eine universale Sprache funktionieren, nach Life- bzw. journalistischer Fotografie, die erst durch ihre Einbindung in Steichens Ausstellungskonzept zu allgemeinen und abstrakten Aussagen überhöht wurde. Er war also nicht auf der Suche nach künstlerisch ambitionierten Fotografen. Steinerts fotografisches Bild vom Menschen entsprach nicht dem der amerikanischen Life-Fotografie. Seine Fotografien waren monolithisch, waren autonom und in den 1950er Jahren nie als Serie gedacht. Steinerts Einfluss auf die westdeutsche Fotografie basierte nicht allein auf seiner internationalen Anerkennung als Fotograf und Lehrer, sondern seit 1960, ein Jahr nach seinem Wechsel an die Folkwang-Schule in Essen, auch auf seiner Funktion als Mitherausgeber des Jahrbuchs "Das Deutsche Lichtbild". Das Jahrbuch war eine der wichtigsten Institutionen der Fotografie Westdeutschlands. Seine Funktion als Herausgeber hat Steinert weniger dafür zu nutzen gewusst, seine eigenen Arbeiten zu publizieren als vielmehr die seiner Schüler. Beispielswiese waren dies in der Ausgabe von 1960 Wolfgang Haut, Detlef Orlopp, Thimoteus Rimbach, Jürgen Schmidt und Kilian Breier, oder 1961 Detlef Orlopp (der inzwischen die Fotografie-Klasse an der Werkkunstschule Krefeld leitete) und Dieter Lott. In den folgenden Jahren folgten viele andere.

Von Saarbrücken aus initiierte Steinert drei Ausstellungen mit dem Titel "subjektive fotografie". Die zweite Ausstellung startete 1954 in Saarbrücken, wanderte 1955 weiter nach Paris. Dort wurde sie im Grand Palais gezeigt und 1956 im Takashimaya Nikonbashi in Tokio. Die "subjektive fotorafie 3" startete 1958 zur Photokina in Köln, machte im selben Jahr Station im Palais des Beaux-Arts in Brüssel und wanderte 1960 weiter über Hamburg schließlich in das italienische Varese. Mit allen drei Projekten gelang es Steinert, die Fotografen aus der Gruppe "fotoform" und seine Schüler aus der Saarbrücker Kunstschule, etwa Kilian Breier, Monika von Boch, Edith Buch, Joachim Lischke, Wolfgang Haut, Helga Merfels, Monika Dietz, Erwin Ohnesorg, Kurt Ludwig, Kurt Fendler, Romain Urhausen, Helga Schmidt, Gilbert Champenois, Jean Boucher, und "subjektiv" orientierte Fotografen aus dem Ausland wie Lennert Olson, Keld Helmer-Petersen mit internationalen Größen der Fotografie wie Minor White, Bill Brandt, Robert Doisneau in sein Konzept zu einzubinden.

Bis heute wurde kaum beachtet, dass Steinert kurz nach der zweiten Ausstellung "subjektive fotografie" 1954 am Aufbau einer Sammlung künstlerischer Fotografie für das Saarlandmuseum in Saarbrücken beteiligt war. Schmoll gen. Eisenwerth erwähnt den Beginn der Sammlungstätigkeit in seinem Katalogbeitrag zur zweiten Ausstellung "subjektive fotografie" 1955. Als Schmolls Aufsatz veröffentlicht wurde, tätigte man im selben Jahr die ersten Ankäufe in Sachen Fotografie. Am 14. Juli 1955 wurde im Inventarbuch der Ankauf von zwölf Fotografien eingetragen. Es handelt sich dabei um eine Auswahl von Arbeiten aus dem Kreis der "fotoform" und aus dem Saarbrücker Schülerkreis Steinerts. Ein Selbstbildnis Kilian Breiers ist ebenso vertreten wie Peter Keetmans "Öltropfen", Siegfried Lauterwassers "Strommündung", Toni Schneiders "Balkenschrift im Wasser", Steinerts "Maske einer Tänzerin", "Verspielter Punkt", "Strenges Ballett" und sein "Appell". Hinzu kommen Arbeiten von Lennart Olson, Bernard Grasberg, Shirly C. Burden und Fulvio Roiter. Als Verkäufer wurde in allen Fällen Prof. Dr. Steinert vermerkt. Kurze Zeit später im November 1955 verzeichnete man den Ankauf zweier Fotogramme von Raoul Hausmann. Beide wurden wie die anderen erwähnten Erwerbungen in der Ausstellung "subjektive fotografie 2" 1954 gezeigt und in dem entsprechenden Band 1955 publiziert. Auf einer Neuerwerbungsliste von 1955 sind zwei Arbeiten des neun Jahre zuvor in den USA verstorbenen Lazlo Moholy-Nagy verzeichnet. Es handelt sich um zwei Fotogramme aus den Jahren 1939 und 1943. Beide Arbeiten entstanden, nachdem Moholy in Chicago 1939 seine "School of Design" gegründet hatte. Diese späten Arbeiten stellen wichtige Bausteine einer Traditionslinie von den 1920ern in die 1950er Jahre dar. Otto Steinert würdigte 1951 in seiner ersten Ausstellung "subjektive fotografie" Moholy-Nagy mit einer umfangreichen Präsentation seiner Fotogramme. In ähnlicher Brückenfunktion, auch zum benachbarten Frankreich, stehen Raoul Hausmanns Arbeiten in der zweiten Ausstellung "subjektive fotografie". Die Anfänge der Fotografischen Sammlung unter künstlerischem Vorzeichen stehen demnach in engstem Zusammenhang mit Otto Steinerts Konzept der "subjektiven fotografie", die ihre eigene Rolle in bewußter Bezugnahme auf die Vorkriegsavantgarde sieht.

"subjektive fotografie" wurde zwar zu einem Stilbegriff für die Fotografie der fünfziger Jahre, für genau die Zeit, in der Steinert in Saarbrücken arbeitete. Doch es war wohl tatsächlich Steichens "The Family of Man", die bis heute erfolgreichste Fotografie-Ausstellung, die mit weltweit 9,5 Millionen Besuchern die Vorstellung von Fotografie als einem universellen Sprachrohr für die Botschaft einer humanen Weltgemeinschaft prägte ohne auf dem künstlerischen Anspruch der einzelnen fotografischen Bilder zu beharren. Dagegen war Steinerts eigenes Bild des Menschen immer eine Konstruktion. Eines seiner Schlüsselwerke "Strenges Ballett-Hommage à Oskar Schlemmer" macht das deutlich: Hier entsteht das Bild des menschlichen Körpers als ein Gestaltprodukt des Fotografen. Steinerts Menschenbilder wirken auch ohne experimentelle Bearbeitung nie spontan, emotional rührend und dem Ereignis verpflichtet, wie gute journalistische Fotografie. Steinerts Ziel war immer das autonome in sich geschlossene Bild. Wenn auch in Steinerts eigenem fotografischen Werk das unmittelbare Bild des Menschen in einem dokumentarisch-journalistischen Sinne keine große Rolle spielt, so hat er in seinen Texten zur "subjektiven fotografie" die Bedeutung der Reportage-Fotografie doch hervorzuheben gewusst. 1952 schrieb er in seinem Bildband zur "subjektiven fotografie": "'subjektive fotografie' wird von uns somit als Rahmenbegriff verstanden, der alle Bereiche persönlichen Fotogestaltens vom ungegenständlichen Fotogramm bis zur psychologisch vertieften und bildmäßig geformten Reportage umfaßt." In der Publikation zur Ausstellung "subjektive fotografie2 " drückt sich Steinert 1955 wesentlich theoretischer aus und erwähnt die Reportage und den Menschen als besonderen Motivkreis nicht mehr explizit. Hier mag das entscheidende Defizit "subjektiver fotografie" liegen, das Subjektive beinahe ausschließlich im Fotografen zu positionieren, im Gegensatz zu Steichens Humanismus jedoch nicht als zentrales Motiv zu deklarieren. Umso wichtiger und spannender scheint vor dieser Folie die Frage, ob und wie die Saarbrücker Schüler der 1950er Jahre die Pole "human interest" auf der einen Seite und "subjektive fotografie" auf der anderen mit den professionellen Anforderungen vereinbaren konnten.

"subjektive fotografie" ist zu einem guten Teil dafür verantwortlich, dass die Fotografie nach dem Zweiten Weltkrieg wieder den Anschluss an die Avantgarde fand und legitimierte ein grundsätzlich freies künstlerisches Verständnis des Mediums. In Konzentration auf diesen Brückenschlag scheint ihr Initiator Otto Steinert das große Potenzial der Life-Fotografie selbst vernachlässigt zu haben. Aber der Blick auf die Saarbrücker Schüler veranschaulicht, dass unter ihnen einige waren wie Wolfgang Haut und Romain Urhausen, die gerade dieses Vakuum auszufüllen verstanden - eine Tendenz, die sich in Steinerts Essener Zeit noch fortsetzte. Unter seinen Saarbrücker Schülern führten einige Schüler Steinerts schulbildende Tradition fort: Kilian Breier wurde Professor in Darmstadt und Hamburg. Romain Urhausen baute an der WKS Dortmund die Klasse für Fotografie auf, ihm folgte nach Pan Walther Adolf Clemens. Später besetzten seine Essener Schüler Erich vom Endt, Angela Neuke und Inge Osswald einen Lehrstuhl in Essen, Jürgen Schmidt in Mainz, Timm Rautert in Leipzig, André Gelpke in Zürich, Marc Izikowitz in Wuppertal, Arno Jansen in Köln und Detlef Orlopp in Krefeld. Dieter Lott lehrte seit 1972 Grafikdesign und Fotografie in Mainz und Jürgen Heinemann hatte eine Professur in Bielefeld inne.

Roland Augustin

Bibliografie (Auswahl)

  • "subjektive fotografie". Ausstellungskatalog der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk Saarbrücken. Saarbrücken 1951
  • Otto Steinert: "subjektive fotografie". Bonn 1952
  • "subjektive fotografie" 2. Ausstellungskatalog der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk Saarbrücken. Saarbrücken 1954
  • Otto Steinert: "subjektive fotografie" 2. München 1955
  • Thilo Koenig: Otto Steinerts Konzept "subjektive fotografie" (1951-1958). München 1988
  • Otto Steinert und Schüler. Ausstellungskatalog Museum Folkwang Essen. Essen 1990
  • Roland Augustin: "subjektive fotografie" und die Klasse von Otto Steinert an der Schule für Kunst und Handwerk. In: Jo Enzweiler (Hg.): sichtbar machen. Staatliche Kunstschulen im Saarland 1924-2004. Saarbrücken 2006, S. 114-123