Institut für aktuelle Kunst

Heinz Oliberius, 1994. Foto: Dietlinde Stroh
"Sitzender", 1959-65, Gips, weiß, H 24,5 cm. Foto: Nachlass des Künstlers
"Sitzender Jüngling", 1964/65, Ton, H 22,5 cm. Foto: Nachlass des Künstlers
"Stehende", 1964/65, Eisen, H 40 cm, rechter Arm abgebrochen. Foto: Nachlass des Künstlers
"Mann und Frau", 1971, Öl, Holz, 73,5 x 58 cm. Foto: Sandra Brutscher
Große Doppelfuge 1973, Cortenstahl 250 x 295 x 75 cm, Musikhochschule des Saarlandes, Saarbrücken. Foto: Sandra Brutscher
Ohne Titel (Bildhauersymposion St. Johanner Markt), 1978, Stein, 79 x 54 cm, St. Johanner Markt Saarbrücken. Foto: Sandra Kraemer
Ohne Titel, 1978, Beton, 2,50 x 1,80 x 1,20 m, Leibniz-Gymnasium St. Ingbert. Foto: Christine Kellermann
Ohne Titel (Bildhauersymposion Straße der Skulpturen), 1986, gelber Sandstein, 230 x 280 x 110 cm (Rohblock), Bosen. Foto: Günther Swiderski
Brunnen, 1986, Sandstein, Rathaus Losheim. Foto: Christine Kellermann
König und Königin, undatiert, Diabas, 200 x 77 x 108 cm, Garten der Künste, Museum Schloss Fellenberg, Merzig. Foto: Christine Kellermann
Drei Grazien, 1992, Marmor, 199 x 20 x 14 cm, 200 x 20 x 13 cm, 195 x 20 x 14 cm, Ausstellung Institut für aktuelle Kunst im Saarland, 1993. Foto: Dietlinde Stroh
Ohne Titel, 1996, Aquarell, 34 x 28 cm. Foto: Sandra Brutscher
Stehende, 1993, Stahl, 430 x 65 x 125 cm, Ausstellung Institut für aktuelle Kunst im Saarland, 1993. Foto: Dietlinde Stroh
Heinz Oliberius und Martin Oliberius, Brunnen, Prometheus und Epimetheus, 1998, Innenhof der VSE-Hauptverwaltung, Saarbrücken. Foto: Sandra Brutscher
"Landschaftliche Vision", 1999, Acryl, Leinwand, 140 x 190 cm. Foto: Sandra Brutscher

Oliberius, Heinz

Bildhauer
geboren 1937 in Teplitz-Schönau, Tschechoslowakei
(Teplice-Šanov, Tschechien)
gestorben 2001 in Saarbrücken
Kategorien: Bildhauerei, Kunst im öffentlichen Raum

Künstler und Werk

Heinz Oliberius wird am 2. Oktober 1937 in Teplitz-Schönau geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg werden er und seine Mutter, sein Vater war im Krieg gefallen, nach Arnoldshain im Taunus bei Frankfurt zwangsumgesiedelt. Dort besucht er die Volksschule und absolviert im Anschluss eine Steinmetz- und Ornamenthauerlehre bei Bruno Rohde im Marmor- und Natursteinwerk.

Die Steinmetzlehre weckt sein Interesse am Gestalten und am kreativen bildhauerischen Arbeiten und führt zu dem Entschluss, sich an der Städelschule für die Bildhauerklasse von Hans Mettel zu bewerben, wo er 1959 aufgenommen wird. Die in dieser Zeit entstehenden Steh- und Sitzfiguren zeugen von einer Orientierung an Mettels Figurenauffassung und belegen zugleich die Auseinandersetzung mit der Kunst Lehmbrucks und den Kompositionsgedanken Hans von Marées’ und Adolf von Hildebrands.

Insbesondere die Tektonisierung im Figurenaufbau und die Reduktion des Figurganzen auf geometrische Grundformen sind für Oliberius von Bedeutung und bilden die Grundlage für sein weiteres Schaffen.

Nach Abschluss seines Studiums 1965 arbeitet Oliberius bis 1966 in Frankfurt, bevor er anschließend ins Saarland, zunächst nach Neunkirchen und später nach Saal, zieht. Die nächsten Jahre sind von der Suche nach einer eigenen Formensprache und dem Versuch, sich vom Vorbild Mettels zu lösen, geprägt. Es folgen geometrische Arbeiten, die sich durch das spielerische Neben- und Gegeneinander von Kanten und Rundungen auszeichnen. Als ein Beispiel dieser neuen Entwicklung ist die Große Doppelfuge von 1973 vor der Musikhochschule des Saarlandes zu sehen. Die Figur besteht aus zwei identischen Elementen, die leicht gegeneinander versetzt sind. Die Bogenform ermöglicht es Oliberius  Raumdurchlässigkeit zu suggerieren und durch die versetzte Anordnung der beiden Elemente zugleich den Aktionsschwerpunkt in die Mitte zu setzen. Oliberius gelingt es beide Tendenzen, d.h. Durchlässigkeit und geballte Aktion zu einem harmonischen Gesamteindruck zu verbinden und zugleich äußerst kunstfertig das Thema der Fuge umzusetzen.

Das Nebeneinander von "weichen" und "harten" Formelementen, wie bei der Vogeltreppe von 1975 und bei der als Aufeinander titulierten Arbeit von 1975, und das daraus entstehende Spannungsverhältnis wird für Oliberius’ Formensprache stilbildend und zur Grundlage für seine späteren Werke. In der Werkgruppe König und Königin beispielsweise findet sich dieses Spannungsverhältnis im Kantigen des Winkels und der wellenförmigen Durchgliederung der Figur.

Ende der 1970er Jahre nimmt die Kunstvermittlung für Oliberius einen immer größeren Stellenwert ein. Von 1977-79 ist er als Kunsterzieher am Willi-Graf-Gymnasium in Saarbrücken tätig und 1978 ist er Dozent für Bildhauerei an der Europäischen Sommerakademie in Luxemburg. Im Zeitraum von 1979-1988 hat er im Fachbereich Design der Fachhochschule des Saarlandes einen Lehrauftrag. Er gibt Zeichenunterricht in der Grundlehre bei Oskar Holweck. Abgesehen von seiner Lehrtätigkeit wird er auch im öffentlichen Raum zu einer festen Größe. So nimmt er 1978 am internationalen Bildhauersymposion in Saarbrücken teil, in dessen Rahmen zwei Steine für den St. Johanner Markt entstehen, und 1986 an der "Straße der Skulpturen". Von 1979 bis 1984 ist er Vorsitzender des Saarländischen Künstlerbundes, dessen Mitglied er bereits 1968 wurde. Zu den Ausstellungen, die er während seiner Amtszeit mitorganisiert, zählt unter anderem die große Jubiläumsausstellung von 1982 zum 60jährigen Bestehen des Künstlerbundes.

Zu Beginn der 1980er Jahre hält eine neue Erfindung Einzug in Oliberius’ Werk: die "Schichtung", d.h. die Entdeckung des Waagerechten und Liegenden im Raum. Die erste Arbeit, die diesem Prinzip folgt, entsteht 1984 und besteht aus acht Einzelteilen, die in den Farben (rot und schwarz), der Form und der Länge leicht variieren. Es folgen Arbeiten wie "Schichtung/Krokodil" und "Steinmumie" von 1988. Obwohl bei diesen Werken die einzelnen Segmente als eigenständige Formen wahrgenommen werden, gelingt es Oliberius durch die Ähnlichkeit und die Abstimmung der Elemente untereinander, dass die Figur als harmonisches Gefüge erscheint.

Während Oliberius für die "Schichtungen" eine "weichere" Formensprache wählt, indem er die Rundungen stärker betont, dominiert in seinen späteren Figurenbildungen die kantige, vom Winkel getragene Komposition. Die Wellenlinie dient dabei als Gliederungseinheit und wird zugleich als Kontrapunkt zur scharfkantigen Winkelform eingesetzt. Eine entscheidende Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Stehenden von 1988 zu. Mit Hilfe von zahlreichen Zeichnungen und Modellen lässt sich die Entwicklung dieses neuen Figurentyps nachvollziehen. Als Ausgangspunkt dient Oliberius die menschliche Figur, die er schrittweise in die Winkelarchitektur einbettet. Plastische Ausformungen ermöglichen die Gliederung in Fuß-, Rumpf- und Kopfpartie. Die so entstehende Winkelfigur bzw. deren Verdoppelung bildet den Ausgangspunkt für seine Werkgruppe König und Königin, die ein Kernstück seines künstlerischen Schaffens darstellt. Oliberius beschäftigt sich mit diesem Motiv bis kurz vor seinem Tod und es entstehen zahlreiche Variationen in unterschiedlichen Materialien. Die beiden Figuren sind jeweils in strenger Frontalansicht dargestellt. In einigen Ausarbeitungen scheinen sich die Figuren im Unterschied zur Stehenden von der L-Form des Winkels zu lösen und aus der Konstruktion "herauszutreten". Die Vorderseite der Figuren weist eine wellenartige Durchgliederung auf. Diese plastischen Elemente ermöglichen zugleich eine Unterscheidung in König und Königin. Die Gliederungseinheiten der Königin erscheinen "weicher" in ihrer Formqualität, die der Königsfigur grober und großflächiger. In verschiedenen Ausführungen lässt sich eine Gestaltung der Rückwand, d.h. eine Weiterführung des Kopfschmuckes bzw. der Gliederung, feststellen, während sie bei anderen als glatte Fläche erscheint. Sowohl in der Gestaltung der Plinthe als auch im Abstand der Figuren zueinander ergeben sich Unterschiede. Die Mehrzahl der Figuren weist eine getreppte Plinthe auf, wobei die Anzahl der Stufen variiert. Im Gesamteindruck dominiert bei jeder Darstellung das additive Nebeneinander der Figuren und erst durch das gemeinsame Formenvokabular wird der Bezug hergestellt.

Zum Ende von Oliberius’ Schaffenszeit finden sich vor allem kleinfigurige Arbeiten, da es ihm sein gesundheitlicher Zustand nicht mehr erlaubte großformatige Arbeiten in Stein auszuführen. In ihrer Formensprache und Komposition greifen diese Kleinplastiken wichtige Entwicklungslinien auf und verweisen auf frühere Konstruktionen. Die Platzgestaltungen, die in ihrer Formensprache an Monumentalwerke erinnern und an eine andere architektonische Dimension denken lassen, erwecken den Eindruck von "Begehbarkeit". Andere Arbeiten greifen das Thema der Schichtung auf und entsprechen in ihrer Anordnung der Werkgruppe König und Königin.

Als Heinz Oliberius nach langer Krankheit am 31. August 2001 verstirbt, hinterlässt er ein umfangreiches Werk.

Sandra Brutscher

Biografie

  • 1937
    geboren in Teplitz-Schönau, Tschechoslowakei (Teplice-Šanov, Tschechien)
  • 1945
    Übersiedlung nach Deutschland (Hessen)
  • 1952-55
    Steinmetz- und Ornamenthauerlehre
  • 1959-65
    Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt/Main bei Prof. Hans Mettel
  • 1965-66
    Atelier in Frankfurt/Main, Tätigkeit als freischaffender Bildhauer
  • 1967
    Wohnsitz im Saarland
  • 1968
    Mitglied im Saarländischen Künstlerbund
  • 1972
    Umzug nach St. Wendel
  • 1977-79
    Kunsterzieher am Willi-Graf-Gymnasium, Saarbrücken
  • 1978
    Dozent für Bildhauerei an der Europäischen Sommerakademie Luxemburg
  • Steinsymposion St. Johanner Markt, Saarbrücken
  • 1979-84
    Vorsitzender des Saarländischen Künstlerbundes
  • 1979-88
    Lehrauftrag an der Fachhochschule Saarbrücken
  • 1995-99
    Mitglied im künstlerischen Beirat des Kunstzentrums Bosener Mühle
  • 2001
    gestorben in Saarbrücken

Einzelausstellungen

  • 1994
    "Heinz Oliberius - Skulpturen", Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Saarlouis
  • 1997
    "Heinz Oliberius. Skulpturen, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen", Kunstzentrum Bosener Mühle, Nohfelden-Bosen
  • 1999
    VSE Weihnachtsausstellung, VSE Hauptverwaltung, Saarbrücken
  • 2000
    "Heinz Oliberius - Zeichnungen und Kleinplastiken", Kunstverein Altes Schloss, Dillingen
  • 2001
    "Heinz Oliberius. Malerei - Skulpturen", Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Trier
  • "Heinz Olberius - Retrospektive", Museum St. Wendel
  • 2008
    "Heinz Oliberius - Skulpturen und Plastische Werke", Kunstzentrum Bosener Mühle, Nohfelden-Bosen
  • 2010
    "Kunst braucht keine Erklärung", Museum Schloss Fellenberg, Merzig
  • 2012
    "Der Tisch Gottes - Heinz Oliberius", Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen Saarlouis
  • "Heinz Oliberius - Abbild und Zeichen des Gekreuzigten", s† - glauben am markt, Saarbrücken

Ausstellungsbeteiligungen

  • 1968
    Saarländischer Künstlerbund, Kultusministerium Saarbrücken und Siebenpfeifferhaus Homburg
  • 1969
    "Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland", Pfalzgalerie Kaiserslautern
  • Saarländischer Künstlerbund, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • 1970
    neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund, Ausstellung Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen/Rhein
  • "Plastik 70", Rosengarten, Zweibrücken
  • Freibad, Hüttersdorf
  • 1972
    Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München
  • 1973
    "Plastik 3", Galerie Monika Beck, Homburg-Schwarzenacker
  • 3. Internationaler Markt für aktuelle Kunst, Düsseldorf
  • Ausstellung mit Richard Eberle, Musikhochschule Saarbrücken
  • "Fisimatenten", Galerie St. Johann, Saarbrücken
  • 1974
    Plastik auf der Ziegelhütte, Neue Sezession, Darmstadt
  • 1975
    Saarländischer Künstlerbund - Jahresausstellung, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • 16 Saarländische Bildhauer, Stadthalle Dillingen
  • "Ars sacra", Köln
  • "Momentaufnahmen", Galerie St. Johann, Saarbrücken
  • 1977
    Saarländischer Künstlerbund - Jahresausstellung 1977, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • Freiplastik Osnabrück, Osnabrück
  • 2. Accrochage, Galerie im Zwinger, St. Wendel
  • 1979
    "4 x 5 Tage", Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • 1980
    Galerie Clasing, Osnabrück
  • Saarländischer Künstlerbund, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • 1981
    Saarländischer Künstlerbund - Herbstausstellung, Landesvertretung des Saarlandes, Bonn
  • 6. Accrochage, Galerie im Zwinger, St. Wendel
  • 1982
    "60 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Geschichte und Gegenwart 1922-1982", Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • "Kunstsituation Saar", Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
  • "Kunstsituation Saar", Stadthalle, Dillingen
  • "644 Jahre jünger als die Kreisstadt St. Wendel", Galerie im Zwinger, St. Wendel
  • 1983
    WFA Gallery, Luxemburg/LU
  • 9. Accrochage, Galerie im Zwinger, St. Wendel
  • 1984
    "Sieben Saarländische Bildhauer", Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
  • Plastiques Barcelona `84, Barcelona/E
  • 1985
    Saarländischer Künstlerbund - Jahresausstellung, Künstlerhaus Saarbrücken
  • 1986
    Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken
  • "Ueberzeit – Zehn Jahre Galerie im Zwinger 1976-1986", Galerie im Zwinger, St. Wendel
  • 1987
    Galerie im Zwinger, St. Wendel
  • 1988
    Saarländischer Künstlerbund - Jahresausstellung, Stadtgalerie, Saarbrücken
  • Galerie im Rathaus, Dillingen
  • "Perspectives Œil", Galerie Œil, Forbach/FR
  • 1989
    "Skulptur und Plastik - Skulptur, Plastik und Zeichnungen von Bildhauern des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Saarland Museums", Saarlandmuseum, Saarbrücken
  • 1990
    Saarländischer Künstlerbund - Jahresausstellung, Stadtgalerie Saarbrücken
  • Arsenal, Metz/FR
  • 1991
    "Skulpturen, Objekte, Installationen - Sommerausstellung '91", Museum St. Wendel
  • 1992
    "Aschermittwoch der Künstler", Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Trier
  • 1995
    "Kunst im Rathaus" (zusammen mit Joachim Ickrath), Rathaus, Kleinblittersdorf
  • 1996
    "coop 14/7 - 14 Künstler in 7 Räumen", Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken
  • "Die andere Seite - 8 saarländische Bildhauer", Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken
  • 1997
    "Sechs Künstler aus der Städelschule", Galerie Garten, Darmstadt
  • "Heinz Oliberius. Skulpturen - Werner Persy. Aquarelle", Synagoge Schweich, Niederprümer Hof
  • 2000
    "Kunstszene Saar - Visionen 2000. Künstlerische Positionen am Beginn des 21. Jahrhunderts", Museum St. Wendel
  • 2010
    "Bildhauer Zeichnen", Museum Schloss Fellenberg, Merzig
  • 2014
    "Kunst im Salon - Saarländische Graphik, Zeichnung, Malerei", galerieampavillon, Saarbrücken

Werke im öffentlichen Raum

  • Saarbrücken, Hochschule für Musik und Theater (Haupteingang) Plastik, 1973,  Stahl, 250 x 295 x 75 cm
  • Saarlouis, Max-Planck-Gymnasium, Skulptur (Freifigur), 1976
  • Saarbrücken, Willi-Graf-Gymnasium, vier Wandobjekte, 1977, Holz, lackiert, je 150 x 110 cm
  • St. Ingbert, Leibniz-Gymnasium, Skulptur (Freifigur), 1978
  • Saarbrücken, St. Johanner Markt, Skulptur, 1978, Granit, 79 x 54 cm
  • Saarbrücken, St. Johanner Markt, Skulptur, 1978, Granit, 80 x 47 x 53 cm
  • Freisen, Kreuz an der Autobahn, 1980
  • Dillingen, Rathaus, Sitzungssaal, Kreuz, 1981
  • Völklingen, Finanzamt (Neubau), o. T., Skulptur, 1984, gelber Jurakalkstein
  • Losheim, Brunnen, 1986
  • Bosen, Ortskern (Bildhauersymposion St. Wendel), o. T. , 1986, gelber Sandstein, 230 x 280 x 110 cm
  • Dillingen-Diefflen, Brunnen, 1987
  • Marpingen, Brunnen, 1988
  • Merzig, Polizei-Gebäude (Neubau), "Kleine Vision", Skulptur, 1988, weißer Marmor
  • Saarbrücken, Deutsch-Französischer-Garten, Skulptur (Instandsetzung?), 1988
  • Heusweiler, Rathaus, Wandgestaltung, 1990
  • Daun, Forum Daun, Großplastik, 1992   
  • Saarlouis, Pavillonstraße, Skulptur "Torso", 1993 (Aufstellung 2008)
  • Illingen, Burg Kerpen, "Große Stehende", 1993 (Aufstellung 2009)

Werke im sakralen Raum

  • Frankfurt (Nord-West-Stadt), "Engel", Altarwandgestaltung, 1964
  • Duisburg, St. Gabriel, Altarraumgestaltung, 1965
  • Wallerfangen-Gisingen, katholische Pfarrkirche St. Andreas, Kreuzweg, um 1968
  • Duisburg, St. Josef, Altarraumgestaltung, 1983
  • Bliesen, St. Remigius, Altarraumgestaltung, 1989

Bibliografie: Monografien

  • Heinz Oliberius. Skulpturen, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen. Ausstellungskatalog Kunstzentrum Bosener Mühle. Nohfelden 1997
  • Heinz Oliberius. Retrospektive. Ausstellungskatalog Museum St. Wendel 2001. St. Wendel 2001
  • Sandra Brutscher: Heinz Oliberius. Leben und Werk unter besonderer Berücksichtigung der Werkgruppe ‘König und Königin’. Magisterarbeit im Fach Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes (unveröffentlicht)
  • Claudia Wiotte-Franz, Peter Pachnicke (Hg.): Heinz Oliberius und der sakrale Raum - eine Dokumentation. Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen Saarlouis. Fotografien von Thomas Wolf. Trier 2012
  • Claudia Wiotte-Franz, Peter Pachnicke (Hg.): Heinz Oliberius. Der Tisch Gottes. Fotografien von Thomas Wolf. Trier 2012. Darin: Claudia Wiotte-Franz und Peter Pachnike: Die künstlerische Herausforderung des "Zweiten Vatikanischen Konzils", S. 9; Der Erneuerung Gestalt geben, S. 14; Den Stein zum Sprechen bringen, S. 32; Abbild und Zeichen des Gekreuzigten, S. 46; Geometrische und organische Formen durchdringen sich, S. 58; Alois Peitz: Der Altar nach 1964, S. 71-72; Ulrich Schäfer: Beim Werkzeug darf man nicht sparen, S. 73; Volker Hochdörffer: Skulpturen vom erhabener Größe, S. 74; Sandra Brutscher: Biografie Heinz Oliberius, S. 76-77

Bibliografie: Sammelschriften

  • Saarländischer Künstlerbund (Hg.): Saarländischer Künstlerbund 1968, Saarbrücken 1968
  • Saar 69. Malerei, Skulptur, Grafik. Ausstellungskatalog Saarlandmuseum 1969, Saarbrücken 1969
  • Monika Beck (Hg.): Plastik 3. Zeitgenössische Plastiker in Schwarzenacker. Homburg 1973
  • Sigurd Rompza: Neunte Ausstellung saarländischer Künstler. In: Saarheimat Jg. 18, 1974, H. 5/6, S. 133-134
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1975. Ausstellungskatalog Moderne Galerie, Saarbrücken. Saarbrücken 1975
  • Sigurd Rompza: DPA-Zeitmesser - 34 saarländische Künstler arbeiten mit Nachrichten. In: Saarheimat, Jg. 20, 1976, H. 1, S. 13
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1977. Ausstellungskatalog Moderne Galerie, Saarbrücken. Saarbrücken 1977
  • Walter Schmeer: "Werkschritte". Ausstellung des Saarländischen Künstlerbundes. In: Saarheimat Jg. 16, 1981, H. 1, S. 22
  • 60 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Geschichte und Gegenwart 1922-1982. Ausstellungskatalog Moderne Galerie des Saarlandmuseums Saarbrücken. Saarbrücken 1982
  • Stadt Marl, Skulpturenmuseum Glaskasten und Kultusminister des Saarlands (Hg.): Kunstsituation Saar. Marl 1982
  • 644 Jahre jünger als die Stadt St. Wendel. Ausstellungskatalog Galerie im Zwinger. St. Wendel 1982
  • Sieben Saarländische Bildhauer. Ausstellungskatalog Galerie Weinand-Bessoth. Saarbrücken 1984
  • Saarländischer Künstlerbund '85, Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken. Saarbrücken 1985
  • Saarländischer Künstlerbund 1986. Ausstellungskatalog Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1986
  • Michael Jähne: Der saarländische Künstlerbund in der Stadtgalerie Saarbrücken. In: Saarheimat, Jg. 31, 1987, H. 1, S. 18-20
  • Ueberzeit. Zehn Jahre Galerie im Zwinger 1976-1986. Ausstellungskatalog Galerie im Zwinger. St. Wendel 1986
  • Georg-W. Költzsch (Hg.): Skulptur und Plastik. Skulptur, Plastik und Zeichnungen von Bildhauern des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Modernen Galerie des Saarland Museums, bearbeitet von Helga Schmoll gen. Eisenwerth, geb. Hofmann. Bestandskatalog Saarland Museum Saarbrücken. Saarbrücken 1989
  • Saarländischer Künstlerbund 1990. Ausstellungskatalog Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1990
  • Sommer ’91 Ausstellung. Skulpturen, Objekte, Installationen. Mit Beiträgen von Till Neu und Cornelieke Lagerwaard. Ausstellungskatalog Stadtmuseum St. Wendel, Mia-Münster-Haus. St. Wendel 1991
  • Ausstellung Heinz Oliberius. In: Mitteilungen 2, 1994, S. 11-17
  • coop 14/7. 14 Künstler in 7 Räumen. Eine Ausstellung des Saarländischen Künstlerbundes in der Stadtgalerie Saarbrücken. Ausstellungskatalog Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1996
  • Die andere Seite. 8 saarländische Bildhauer. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus  Saarbrücken. Saarbrücken 1996
  • 75 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Förderergaben/Editionen 1960-1997. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus  Saarbrücken. Saarbrücken 1997
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Saarland. Band 1. Saarbrücken, Bezirk Mitte. Saarbrücken 1997
  • Wettbewerb. Künstlerische Gestaltung eines Brunnens für den Eingangsbereich Neubau kombinierte Frauen- und Kinderklinik in den Universitätskliniken des Saarlandes in Homburg. In: Jo Enzweiler (Hg.): Wettbewerbe für Kunstbeiträge zum Neubau der Frauen- und Kinderklinik in den Universitätskliniken in Homburg/Saar 1993/94. Saarbrücken 1998, S. 25-36, S. 3
  • Günther Scharwath: Joachim Ickrath und Heinz Oliberius. In: Christof Trepesch (Hg.): Miniaturen zur Kunst- und Kulturgeschichte der Saarregion. Saarbrücken 1999, S. 211-214
  • Stiftung Saarländischer Kulturbesitz (Hg.): Kunstszene Saar – Visionen 2000. Künstlerische Positionen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog Saarbrücken 2000
  • Ingrid Jakobs (Hg.): Bildhauer zeichnen. Merzig 2010, S. 59
  • Kunstlexikon Saar Kunstort. Der Sparda-Bank-Kunst-Raum in Saarbrücken.Text: Lorenz Dittmann, Saarbrücken 2011, S. 33

Quelle

  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Oliberius, Heinz (Dossier 569)

Redaktion: Sandra Brutscher, Oranna Dimmig

Leihgebühren

Privatpersonen Schüler und Studenten Praxen, Kanzleien, gewerbliche Einrichtungen und Firmen
je Kunstwerk 30 € 15 € 50 €
Künstlerplakate und Werke mit max. 40 cm Breite (ausgenommen Skulpturen) 15 € 10 € 25 €

Für alle Entleiher gilt: