Institut für aktuelle Kunst

Gerhard Freese. Foto Archiv Freese
Tankstelle in Wiesbaden, 1952. Foto Archiv Freese
Tankstelle in Wiesbaden, 1952. Foto Archiv Freese
Haus der Gesundheit – Staatliches Gesundheitsamt Saarbrücken, 1956. Foto Archiv Freese
Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964. Foto Archiv Freese
Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964. Foto Archiv Freese
Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964. Foto Archiv Freese
Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964. Foto Archiv Freese
Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964. Foto Archiv Freese
PEBRA, Sulzbach-Neuweiler, 1965-1985. Foto Archiv Freese
HYDAC, Gesellschaft für Hydraulik-Zubehör mbH, Sulzbach-Neuweiler, 1967-1986. Foto Archiv Freese
Wohnhaus um 1965. Foto Archiv Freese
Wohnhaus Enzweiler, Saarbrücken, 1972. Foto Archiv Freese
UNIMA Maschinenbau GmbH, Sulzbach-Neuweiler, 1972-1975. Foto Archiv Freese
Arbeitsamt Neunkirchen, 1976-1980. Foto Archiv Freese
Arbeitsamt Neunkirchen, 1976-1980. Foto Archiv Freese
Kläranlage Saarlouis, 1984. Foto Archiv Freese
BMW Niederlassung Saarbrücken, 1988. Foto Archiv Freese
Fabrikationsanlage, Stahlwerk Augustfehn/Ostfriesland, 1991. Foto Archiv Freese

Freese, Gerhard

Architekt
geboren 1923 in Hamburg
gestorben 2001 in Saarbrücken
Kategorie: Architektur

Architekt und Werk

Gerhard Freese zählte über vier Jahrzehnte zu den einflussreichsten Architekten im Saarland, bekannt für außerordentlichen Industriebau

Gerhard Freese wurde 1923 in Hamburg geboren und seine Liebe zu dieser seiner Vaterstadt ging auch in der "Fremde" nie verloren. Im 2. Weltkrieg mehrfach verwundet, begann er 1948 ein Architektur-Studium in Karlsruhe und schloss es vier Jahre später mit dem Diplom bei Egon Eiermann ab. Dessen strenge Architekturauffassung hat ihn zeitlebens begleitet und charakterisiert Freeses Bauten. Nach dem Diplom begann er zunächst bei BP und entwarf Typentankstellen mit freikragendem geschwungenem Dach, die in vielen Städten errichtet wurden. Die Stadt Wiesbaden zeichnete diese Tankstelle mit einer Plakette aus. 

1953 übersiedelte Gerhard Freese mit seiner Familie nach Saarbrücken, um zunächst im Büro Weber, dann ab 1958 im eigenen Büro stadtbildprägende Bauten zu entwerfen und auszuführen. Das "Haus der Gesundheit" entstand unter seiner Projektleitung 1956 noch im Büro Weber. Es war zunächst als "Haus der europäischen Arbeit" geplant und erhielt noch während der Bauzeit den geänderten Verwendungszweck. Eine Vorhangfassade zeichnet den Bau des Staatlichen Gesundheitsamtes in Saarbrücken aus, der heute für diese Aufgabe nicht mehr benötigt wird. Das 60 m lange und 40 m hohe, vom Abriss bedrohte Gebäude steht weithin sichtbar an der Malstatter Brücke. Aus städtebaulichen Gründen, um die Durchsicht auf die Saar nicht zu stören, wurde es mit seiner Schmalseite zur Saar gestellt. Wegen der Nähe zum Fluss erhielt der Bau eine Pfahlgründung, eine vorgehängte Stahlfassade bildet die Außenhaut. Ein wie untergeschoben wirkendes Erdgeschoss und ein zurückgesetztes Dachgeschoss reduzieren optisch die Baumasse. Während die weit vorkragende Eingangs-Überdachung sowie eine Reihe prismatisch vortretender Fenstererker, die die strenge Rasterstruktur durchbrechen, die Fassaden beleben. Bei einer Sanierung wurde die leicht und zart wirkende Fassadengliederung in Form und Proportionen leider verändert. Bauphysikalische Probleme und eine für heutige Bedürfnisse zu niedrige Deckenhöhe erschweren eine Umnutzung. In den 1960er und 1970er Jahren plante er den Zollbahnhof Goldene Bremm, baute mehrere Wohnhäuser und das Gymnasium am Rotenbühl aus Betonfertigteilen, die man in einer eigens errichteten Produktionsstätte vor Ort herstellte. "Die Schule fixiert einen wesentlichen Ort unserer Kultur. Sie schafft den Raum, das Gehäuse, in dem die Grundlagen unserer Bildung gelegt werden. Also sollte sie, auch in der Form ihrer materiellen Existenz als Schulgebäude, diesen Anforderungen genügen, indem sie ein Abbild der schöpferischen Impulse ihrer Zeit gibt. Der Gebrauch des Schulhauses durch Lehrer und Schülerinnen, die Inbesitznahme des Gebäudes durch alle, die als Eltern unmittelbar und als Bürger mittelbar der Schule verbunden sind, wird jeweils erweisen müssen, inwieweit Vorstellung und Realität in Übereinstimmung gebracht worden sind," schrieb Gerhard Freese 1964 im Jahr der Eröffnung des Gymnasiums am Rotenbühl.

Viele Schülergenerationen konnten es inzwischen ermessen. Trotz der Fertigbauweise, an hiesigen Schulbauten erstmals erprobt, besitzt dieser unverwechselbare Bau eine ganz eigenständige Aussagekraft. Symmetrisch gerahmt von flachen Klassentrakten erhebt sich ein hoher Mittelpavillon mit charakteristisch gefaltetem Dach weithin sichtbar aus der angrenzenden kleinteiligen Wohnhausbebauung. Er verleiht dem Bau Unverwechselbarkeit und Prägnanz. Die wohlabgewogenen Proportionen des streng rechtwinkligen Baus werden bestimmt durch das Raster des überall sichtbaren konstruktiven Stahlbetonstützensystems. Die Teilung der vorfabrizierten Fassadenelemente - Fenster mit ihren Brüstungen - die Teilung der Türen und Schrankelemente aus Holz, der Wechsel von geschlossener Wand zu freigelassener Öffnung unterliegen gleichen Proportionsgesetzen. Freese entschied sich für Klassenzimmer auf rechteckigem Grundriss, obgleich in den sechziger Jahren auch andere Raumdispositionen diskutiert und gebaut wurden. Freese war der Meinung, dass einer "sich fortlaufend und rasch veränderten pädagogischen Situation" nicht mit Räumen begegnet werden kann, "deren architektonische Anlage einer zeitlich und in der Aufgabe begrenzten Auffassung ... verbunden ist." Die klare Trennung von Fachräumen und normalen Klassentrakten war im Nachkriegsschulbau Voraussetzung für die Grundrissdisposition. Im Gymnasium am Rotenbühl gruppieren sich die Fachräume um die große Aula, die Klassenräume sowie Verwaltung und Lehrerzimmer um zwei Innenhöfe. Die dreigeschossige Aula mit umlaufenden Galerien, holzverkleideten Wänden und sichtbarer Faltkonstruktion der Decke ist von der Gestaltung her eine ganz unfeierliche, als Lichtraum aber festliche Halle. Durch verglaste Stirnwände flutet das Tageslicht in den hohen großen Raum, sie erlauben einen beneidenswerten Blick auf das Gartengrün und die Umgebung. Leider wurden undichte Stellen im Dach der aufwendigen Faltkonstruktion, die ursprünglich noch eine Kupfereindeckung erhalten sollte, durch das Überstülpen einer hässlichen schwarzen Haube beseitigt.

Auch die in den nächsten Jahren gebauten Einfamilienhäuser entwickelt Freese aus archaisch anmutenden kubischen Formen mit häufig sehr großen Dächern. Indem er Wandscheiben vorstellt, Dächer auskragen lässt, weite Öffnungen und geschlossene Partien in ein spannungsvolles Gleichgewicht bringt, durchbricht er die Strenge.

Von seiner Vorliebe für Stahlbeton und einer Architektur, die sowohl im Grund- als auch im Aufriss auf geometrischer Ordnung gründet, wollte sich Freese nie trennen. Dies machte ihn zu einem gesuchten Architekten für den Industriebau. Vorfertigung von Bauten unter industriellen Bedingungen sollte seine Architektur bestimmen und mehrfach konnte er nachweisen, dass mit Stahlbetonfertigteilen schneller, kostengünstiger und präziser als mit Stahl zu konstruieren war. Firmengebäude in Neunkirchen oder Gersheim legen davon Zeugnis ab.  Ab 1962 oblag ihm die städtebauliche Entwicklung eines neuen Industriegebietes in Sulzbach-Neuweiler. Hier konnte er auch mehrere Firmengebäude errichten. Den dort ansässigen Firmen Pebra, Hydac, Loth oder Hermetic errichtete Freese Betriebsgebäude, die nicht nur ökonomisch und konstruktiv zweckmäßig sind, sondern in ihrer Proportionierung, ihrer Maßstäblichkeit, ihrer Materialverarbeitung beweisen, dass auch reine Gewerbebauten ästhetische Aussagekraft besitzen können. Während diese anfänglich aus Konstruktion und Material gewonnen wurde, setzte er ab den 1970er Jahren durch eine kraftvolle Farbigkeit weitere Akzente. Obwohl die Bauherren keine repräsentativen Anforderungen im Sinne einer Corporate Identity gestellt hatten, war es Freeses Anliegen, die Zusammenhänge zwischen der Qualität der Produktion und der dafür entworfenen Industrie-Architektur deutlich zu machen. Auch diese Bauten plante er unter Verwendung eines Entwurfsrasters. Die optimale horizontale wie vertikale Maßeinheit musste alle augenblicklichen Anforderungen und künftige Entwicklungen abdecken. Möglichst viele Bauteile wurden dabei in Serie gefertigt, um, ohne die Substanz des Gebäudes anzutasten, "in kurzer Zeit austauschbar, addierbar und ohne maschinellen oder personellen Aufwand an jedem gewünschten Ort des jeweiligen Bauabschnitts verfügbar" zu sein. Freese betonte immer wieder die Überlegenheit dieser Serienanfertigung gegenüber vorgefertigten Raumkonzeptionen, wie sie in den 1960er Jahren vielfach erprobt wurden. Das Arbeitsamt in Neunkirchen erhält seine lebendige Struktur aus sichtbaren, da außen stehenden, vorfabrizierten Stahlbetonstützen. Bei einer 1992 durchgeführten Sanierung wurde die Fassade mit farbig beschichteten Aluminiumplatten verkleidet.

Das Stahlwerk in Augustfehn, Ostfriesland konstruierte er allerdings aus Stahl und die Saarbrücker BMW-Niederlassung wegen ihrer geringen Größe in Ortbeton. Bei diesem Bau war das Erkennen der Corporate Identity verlangt. Das Wertesystem der Marke BMW musste auch in der Architektur sicht- und spürbar sein. Dabei veränderte Freese einen Vorentwurf der Bauabteilung von BMW mit ihrem Architekten Boris Rozmarin massiv. Zäsur erhält der Bau durch eine Rotunde, die die Straßenführung aufnimmt. Die vorgehängte transparente Glasfassade unterliegt wieder einem einheitlichen Stützenraster, das sich aus den Stellplatzgrößen ergibt. Die Stützen sind weit hinter die Fassaden zurückgesetzt. Sämtliche aufgelegten oder angehängten Bauteile sind aus Stahl und damit von geringem Gewicht. So konnte Freese das in der Architektur angestrebte schlanke Maß gestalten und die Fassaden fast schwerelos wirken lassen. Inzwischen wurden auch bei diesem Bau durch andere Architekten Veränderungen vorgenommen.  Freeses Bauten zeichnen sich alle durch eine ruhige klare Gliederung aus, die immer auf einen funktional begründeten, aber ästhetisch überhöhten Kulminationspunkt zuläuft, wie das gefaltete Dach am Gymnasium am Rotenbühl oder die Rotunde bei BMW. Er strebte eine von allem modischen Zubehör abstrahierende architektonische Gestaltung an, die auch für den Betrachter eindeutig und einsichtig wird. Viele saarländische Architekten finden ihr Tätigkeitsfeld ausschließlich in der Region, nicht so Gerhard Freese. In Saargemünd entstand das Betriebsgebäude der Firma Hazemag, in Luxemburg wurden die Hochbauten des Stauwerks Remich errichtet, in Brasilien war sein Büro an der Flughafenerweiterung Rio de Janeiro und einer Krankenhauserweiterung in Sao Paulo beteiligt. Mit dem Masterplan für das Leisure-Center im Norden Jordaniens fand sein Interesse auch an städtebaulichen Problemen erneut ein Aufgabenfeld.   Ab 1980 arbeitete er mit seinem Sohn Henning zusammen, der seit 1991 für Freese Architekten allein verantwortlich zeichnet. Gerhard Freese war 1957 Gründungsmitglied des Deutschen Werkbundes Saar und engagierte sich dort bis zu seinem Tod, auch im BDA erhob er immer wieder seine gleichermaßen kompetente wie verbindliche Stimme. Er war Mitglied im Freundeskreis der Universität und dem der Musikhochschule, alles Zeichen seiner vielfältigen Interessen und seiner sozialen Einstellung.

Er starb 2001 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren.

Marlen Dittmann

Biografie

  • 1923
    geboren in Hamburg
  • 1948-52
    Studium der Architektur in Karlsruhe bei Egon Eiermann
  • 1953
    Umzug nach Saarbrücken, Mitarbeit im Büro Weber
  • 1957
    Gründungsmitglied des Deutschen Werkbundes Saar
  • ab 1958
    eigenes Architekturbüro in Saarbrücken
  • ab 1980
    Zusammenarbeit mit Henning Freese
  • 1991
    Übergabe des Büros an Henning Freese
  • 2001
    gestorben in Saarbrücken

Mitgliedschaften

  • Mitglied im Deutschen Werkbund und im BDA​

Bauten

  • 1952
    Tankstelle in Wiesbaden, Bauherr: BP
  • 1956
    Haus der Gesundheit – Staatliches Gesundheitsamt Saarbrücken, Gerhard Freese im Büro August Weber, Bauherr: Landesregierung
  • 1958-64
    Gymnasium am Rotenbühl, Gerhard Freese mit Hans Krajewski, Bauherr: Kultusministerium und Stadt Saarbrücken
  • 1958
    Werkstätten Saarbrücken, Bauherr: Herr ToussaintBüro Saarbrücken, Bauherr: Herr Steffen
  • 1959
    Wohnhaus Toussaint, Saarbrücken
  • Wohnhaus Klauder, Zweibrücken
  • Wohnhaus Sehn, Jägersburg
  • Wohnhaus K. H. Müller, Jägersburg
  • 1960
    Umbau Wohnhaus Bruch, Saarbrücken
  • Wohnhaus Sauer, Saarbrücken
  • Wohnhaus Thiel, Jägersburg
  • 1961
    Wohnhaus Becker, Jägersfreude
  • Wohnhaus Arend, Bübingen
  • Wohnhaus Breit, Bexbach
  • Wohnhaus Pfeiff, Völklingen
  • Wohnhaus Huppert, Saarbrücken
  • Wohnhaus Gettmann, Saarbrücken
  • Wohnhaus Kolb, Saarbrücken
  • Wohnhaus Zipf, Saarbrücken
  • Büro- und Wohnhaus Dr. Krauter, Saarbrücken
  • 1963
    Pumpwerke Remich, Remich Luxemburg, Bauherr: Staat Luxemburg
  • 1964
    Schuhfabrik Saarland, Blieskastel
  • Fabrikationsgebäude Sulzbach, Bauherr: Saarländische Heiztechnik
  • 1963-73
    Städtebauliche Entwicklung Industriegebiet Sulzbach-Neuweiler
  • 1965
    Neubau Autohaus, Mettlach, Bauherr: DEA
  • Fabrikationsanlage Völklingen, Bauherr: Lolly-Werke
  • 1965-85
    Neubau Fabrikationsanlagen mit mehreren Werken, Erweiterungen, Sulzbach-Neuweiler, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: Fa PEBRA
  • 1965
    Wohnhaus Albert, Saig/Schwarzwald, Bauherr: Herr Albert
  • 1967-86
    Produktionshallen, Verwaltung, Sozialräume, Sulzbach-Neuweiler, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: HYDAC Gesellschaft für Hydraulik-Zubehör mbH, Sulzbach-Neuweiler, Heute Chemipharm
  • Wohnhaus Dr. Mahling, Bübingen, Weinstraße, Bauherr: Dr. Mahling
  • 1968
    Neubau Fabrikationsanlage, Sulzbach, Bauherr: HERMETIC Sulzbach/Saar
  • Fabrikhalle, Lagergebäude mit Werkstatt, Sulzbach-Neuweiler, Bauherr: LOTH, Sulzbach-Neuweiler
  • Neubau Fabrikhalle, Wadgassen, Bauherr: Koch Fördertechnik
  • 1969-79
    Neubau Fabrikationsanlage und Verwaltungsgebäude, Erweiterung, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: Hazemag, Saargemünd, Frankreich
  • Wohnhaus Feit, Hasborn
  • Wohnhaus Thiel, Reiskirchen
  • 1970
    Konzeptentwicklung Zollbahnhof Saarbrücken Goldene Bremm, Bauherr: Bundesbauverwaltung
  • 1971
    Neubau Appartementhaus, Mathildenstraße Saarbrücken, Bauherr: Fa. ROWI
  • 1972-75
    Neubau Fabrikationsanlage, Sulzbach, Bauherr: UNIMA Maschinenbau GmbH, Sulzbach-Neuweiler
  • 1972
    Wohnhaus Enzweiler, Saarbrücken
  • Doppelwohnhaus Henne-Dondorf, Saarbrücken
  • 1973
    Fabrikationsanlagen, Hochregal, Sulzbach, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: CHEMIEPHARM GmbH
  • Neubau Fabrikationsanlage, Lebach, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: Fa Dieffenbacher
  • Umbau Gebäude 6 Botanik, Universität Saarbrücken, Bauherr: Landesregierung
  • Umbau Haus Delwing, Saarbrücken, Bauherr: Notar Delwing
  • 1974
    Neubau Lagerhalle, Bübingen, Bauherr: SALA GmbH
  • 1974-89
    Neubau Lagerhalle und Büro, Erweiterung, Saarbrücken, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: Krämer Ausbautechnik
  • Ladenlokale in Offenbach, Bad Kreuznach, Ansbach, Ludwigsburg, Bauherr: Eram Schuhe
  • Wohnhäuser Wolfram und Rainer Loth, Bischmisheim, Bauherren: W. und R. Loth
  • 1975
    Ladenlokale in Köln, Memmingen, Heilbronn, Fulda, Bauherr: Eram Schuhe
  • Neubau, Friedrichsthal, Bauherr: Aerotechnik Siegwart
  • Umbau Gaststätte Koebes, Dudweiler
  • Umbau und Erweiterung Café Paul
  • Umbau Gaststätten Quack und Zum Kuckuck, Saarbrücken
  • 1976-80
    Arbeitsamt Neunkirchen, Bauherr: Bundesanstalt für Arbeit, Nürnberg, Kunst am Bau: Paul Antonius, Jo Enzweiler, Wolfram Huschens
  • 1976
    Wohnhaus Wehberg, Ormesheim, mit Henning Freese, Bauherr: Herr Wehberg
  • Neubau Fabrikationsanlage mit Verwaltung, Saarbrücken-Güdingen, Bauherr: Bernhard Buxmann & Co.
  • 1977
    Neubau Verwaltungsgebäude, Bübingen, Bauherr: Satis
  • Neubau Fabrikationsanlage mit Verwaltung, Gersheim, Bauherr: Europor Vertriebs GmbH
  • Neubau Fabrikationsanlage mit Verwaltung, Güdingen, Bauherr: Glas Hoffmann / Glaskontor
  • 1978
    Neubau Dr. Lang, Schwalbach-Elm, Bauherr: Dr. Lang
  • 1979
    Umbau Lager- und Verwaltungsgebäude, Neunkirchen, Bauherr: Comasec GmbH
  • 1980
    Fabrikationsanlagen, Verwaltung, Lager, Bauherr: Scott Paper, Neunkirchen
  • 1981
    Fabrikationsanlagen, Eppelborn, Bauherr: Fori GmbH
  • 1984/89
    Neubau Fabrikationsanlagen , Erweiterung, Folschviller, mit Henning Freese, Bauherr: Euro Locks, Folschviller, Frankreich
  • Produktionsanlage Illingen, mit Henning Freese, Bauherr: Medicoplast, Illingen
  • 1984
    Projekt Building, Studentenheim, Arabian Horse Club, Amman, Jordanien
  • Flughafenerweiterung Rio de Janeiro, Brasilien, Beteiligung
  • Krankenhauserweiterung Sao Paulo, Beteiligung
  • Leisure Center, Nordjordanien, Masterplan, Bauherr: im Auftrag von Homburger Stahlbau
  • Kläranlage Saarlouis, mit Henning Freese, Bauherr: Abwasserverband Saar
  • 1988/89
    Neubau und Umbau BMW Niederlassung Saarbrücken, mit Henning Freese, Bauherr: BMW AG München
  • 1991
    Neubau Fabrikationsanlage, Augustfehn/Ostfriesland, Bauherr: Stahlwerk Augustfehn

Büro

Mitarbeiter im Büro Gerhard Freese 1959-199
Berthold Alt, 1973-1974; Hans Bubel, 1970-1991; Brana Ckonjevic, 1963-1964; Anita Diehl, 1969-1970; Theodor Eckstein, 1963-1964; Kurt Ehrbächer, 1971-1973; Felix Finkernagel, 1991-1992; Paul Geisbauer, 1975-1977; Martin Groß, 1976-1980; Simeon Groß, 1980-1983; Gerdpeter Hafner, 1964-1966; Karin Hamm, 1968-1970; Karl Heinz Heinemann, 1966-1972; Marion Hemmerling, 1970-1970; Rita Herges, 1980-1990; Edith Herrmann, 1991-1991; Holger Hölscher, 1971-1990; Heinz R. Karl, 1970-1971; Doris Keller, 1969-1969; Heribert Kunzler, 1970-1970; Doris Link, 1968-1971; Christel Meter, 1970-1991; Canisius Michaeli, 1969-1985; Inge Minig, 1972-1976; Wolf Dieter Mühlenberg, 1969-1969; Christine Niemann, 1990-1991; Beate Niesen, 1969-1974; Roland Olejnik, 1976-1979; Irina Pepper, 1987-1991; Inoslav Petrik, 1963-1980; Waltraut Ruppert, 1966-1969; Pia Diana Ruppert, 1981-1985; Werner Salm, 1963-1969; Bernd Schneider, 1973-1973; Jörg-Walter Seitz, 1971-1971; Dieter Schreiner, 1969-1972: Cordula Seebald, 1986-1989; Kurt Speicher, 1973-1988; Erwin Thewes, 1972-1976; Gregor Tymke, 1987-1988; Adjah Warmann, 1975-1976

Bibliografie: Eigene Schriften

  • Bauserien und Schulbau. In: Saarbrücker Hefte 20, 1964, Saarbrücken 1964
  • Neue Industrien auf Sauren Wiesen: Fünf Industriebetriebe in Sulzbach Neuweiler. Architekt Gerhard Freese. In: Bauwelt 34, 1974, S. 1150-1161
  • Der Schulneubau am Rotenbühl. In: Gymnasium am Rotenbühl 1832–1982. Festschrift zur 150 Jahr-Feier. Hg. vom Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken 1982, S. 123-131
  • BMW Niederlassung Saarbrücken – Neubau eines Gebrauchtwagen Zentrums – Umbau der Neuwagen Ausstellung 1988/1989

Bibliografie: Sammelschriften

  • Saarbrücker Zeitung 1.8.1955, 15.8.1957 und 28.01.2005 (Haus der Gesundheit)
  • Allgemeine Zeitung 27.3.1958 (Haus der Gesundheit)
  • Bauen an der Saar. Projekte und Realisationen freischaffender Architekten. Katalog zur Ausstellung in der Modernen Galerie Saarbrücken vom 11.12.1969-25.01.197
  • Architekturführer Saar. Hg. BDA Saarland, Saarbrücken 1982, S. 32, 58, 121
  • Marlen Dittmann: Nachruf auf Gerhard Freese. In: Werkundzeit 3, 2001, S. 31
  • Marlen Dittmann: Nachruf Gerhard Freese. In: Mitteilungen 2001. Hg. Jo Enzweiler. Saarbrücken 2001, S. 9
  • Marlen Dittmann: Wiedersehen mit einem Schulhaus. In: GAR Zeiten. Heute - Gestern - Morgen. 175 Jahre Gymnasium am Rotenbühl. Hg. Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken 2007, S. 27–31

Quelle

Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Freese, Gerhard (Dossier 9177)

Landesarchiv des Saarlandes, Bestand: E Nachlässe und Sammlungen von Familien und einzelnen Personen , II Einzelne Personen , 1 Persönlichkeiten, Gerhard Freese 


Redaktion: Marlen Dittmann