Institut für aktuelle Kunst

Hans Dahlem. Aus: H. Dahlem Retrospektive 1948-1993, Blieskastel 1993, S. 6
Garten mit Barockhäusern in Blieskastel, 1948, Öl, 58,5 x 41,5 cm. Aus: H. Dahlem Retrospektive 1948-1993 Blieskastel 1993 S. 24
Häuser auf dem Montmartre 1955, Öl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 10
Häuserlandschaft 1955, Öl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 9
Clown, 1955, Öl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 14
Komposition, 1960, Öl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 17
Tusche, 1963. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 39
Kosmogonie, 1964. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 31
Radierung, 1967. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 80
Böhmischer Barock, 1971, Acryl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 85
Paysage II, 1972. Aus: Saarland Museum Saarbrücken, Landesgalerie, Saarbrücken 1991, S. 37
Babylonischer Turm, 1977, Kohle. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 102
Kathedrale, 1986, Gouache, 21 x 14,5 cm. Aus: H. Dahlem Retrospektive 1948-1993, Blieskastel 1993, S. 63
Ohne Titel. Aus: Alfred Gulden, Vis à vis ma, Krefeld 1987, S. 21
Im Aquarium von Vannes II, 1991, Öl, Kreide. Aus: H. Dahlem – Kräfte der Natur, Saarbrücken 1991, o. S.
Kosmogonie II, 1994/95, Aquarell, 29,7 x 21 cm. Aus: Farbenheit, Saarbrücken 1995, o. S.
Blüte, 1996, Aquarell, 35 x 32 cm. Aus: Tangenten, Saarbrücken 2005, o. S.

Dahlem, Hans

Maler, Zeichner
geboren 1928 in Blieskastel
gestorben 2006 in Saarbrücken
Kategorie: Malerei, Zeichnung, Kunst im öffentlichen Raum

Künstler und Werk

"Wenn es das Programm der abstrahierenden Malerei ist, statt des Scheins der Dinge das Wesen der Dinge gestalten zu wollen, das heißt mehr zu geben als Befangenheit im Sinneneindruck, dann heißt das auch, sich nicht im Dekorativen zu verlieren, dem man nur allzu leichtfertig eine (fruchtlose) Sinngültigkeit zu unterschieben versucht" - notiert Wilhelm Weber zu einer Ausstellung der Meisterklasse von Boris Kleint (Staatliche Schule für Kunst und Handwerk) 1952 im Saarlandmuseum Saarbrücken (Saarbrücker Zeitung vom 26.4.1952). Webers Bemerkungen weisen schon zu diesem Zeitpunkt auf das hin, was für Dahlems Arbeiten typisch werden sollte: Farbe und Struktur - das Aufspüren des Wesens der Dinge, dem hinter Dekorativen sich verbergenden Sinnhaften. 1952 scheint in der Tat vieles kaum entwickelt und nur wenige von Dahlems frühen Werken sind heute noch erinnerlich. 1961 schreibt Weber: Er ist wirklich ein Gourmet der Farbe, der ihre Reize schmeckt, bevor er sie fürs eigene Festmahl zubereitet. Er hat zu ihnen von Grund auf intimste Beziehungen. Wenn er sie ins Bild lockt, sie blühen, glühen, schmelzen, verbrennen und wieder auferstehen läßt (...), wenn er ihr den Befehl gibt, sich zu formieren, sich aufzulösen, dann hat er tatsächlich etwas von einem Zaubermeister." (Saarbrücker Zeitung vom 4.3.1961).

Weber deutet ein weiteres Mal an, was Dahlems Eckpfeiler sind: Farbe und Struktur. Und welchen Weg seine Entwicklung auch nimmt, welche Einflüsse auch auf ihn wirken, diese roten Fäden lassen sich immer aufspüren. Die Wege, die sein Werk nimmt, lassen sich auch in Dahlems Biographie genau ablesen. Lehrer, Freunde, Weggefährten - sie lassen sich in Dahlems Arbeiten erahnen, nicht in dem Sinn als habe Dahlem nachgeahmt, sondern im Sinne von Lernen, Umsetzen, gemeinsamer Suche nach einem Weg. Und immer wieder: Farbe und Struktur, Materialität und Lebendigkeit des Kolorits.

Hans Dahlem gehörte zu den ersten Schülern der "Schule für Kunst und Handwerk", die im November 1946 den Lehrbetrieb in Saarbrücken aufnahm. Er studiert bei Boris Kleint, hat Kontakt mit Karl Kunz, dem Surrealisten, der ebenfalls an der Schule lehrt. Mit Kunz verbindet Dahlem später eine Freundschaft, die auch Spuren in seiner Arbeit hinterlässt. Die recht freie, ungezwungene Atmosphäre an der Schule - mochte sie auch auf der Langsamkeit des Aufbaus, den ungünstigen Versorgungsverhältnissen der Nachkriegszeit und dem damit verbundenen Zwang zur Improvisation beruhen - wird das Suchen, Probieren, das Finden des eigenen Weges bei Hans Dahlem sicher gefördert haben. Der Grundlehre-Unterricht bei Boris Kleint, am Bauhaus orientiert und die recht strenge Abstraktion der Kleintschen Malerei mögen die Entwicklungsrichtung für Dahlem durchaus mit vorgeprägt haben. Nachhaltiger wirkte noch ein Stipendium für Paris. Beteiligungen an Ausstellungen in der Seine-Metropole waren vorausgegangen: "Salon des Réalistes Nouvelles" 1948; Ausstellung der Schule für Kunst und Handwerk im Pavillon Marsan des Louvre 1949.

Dahlem studiert bei Picard le Dou und Edouard Goerg an der "Académie de la Grande Chaumière" und bei Brianchon an der "École des Beaux Arts". Mehrere Jahre lebt und arbeitet er in Paris, orientiert sich am Kubismus, der in Paris sehr präsent ist. "Häuserlandschaft", "Paris", "Häuser auf dem Montmartre" zeigen außer kubistischer Zergliederung, die bei Dahlem etwas weichliniges, lyrisches hat, wie der Maler die Materialstruktur sucht, wie die Farbe als formende Materie genauso spricht wie die Gegenstandsbilder, die sie zusammensetzt. Oft wird die Struktur der Leinwand als kräftiger Formakzent miteinbezogen ("Blaue Kathedrale" 1957).

1954 wird Hans Dahlem in den Saarländischen Künstlerbund aufgenommen, hospitiert bei einer Ausstellung der Darmstädter Sezession und stellt zusammen mit Fritz Zolnhofer, Max Mertz, Oskar Holweck, Wolfram Huschens und Jean Schuler ("Sechs Saarländer in Paris") aus. Besonders der Kontakt mit Jean Schuler ist in Dahlems Bildern aus der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre zu spüren - Farbwahl, prismatische Felderung, Themen (wie "Clown" von 1955) zeigen das. Zugleich wird die Tendenz zur Abstraktion immer stärker und hat 1960 endgültig die Herrschaft übernommen, etwa in "Komposition" (1960) - und immer wieder die Suche nach der Materialstruktur! Zahlreiche Ausstellungen folgen.

Das Jahr 1963 bildet einen Markstein im Künstlerleben Hans Dahlems; es bringt eine von nun an immer wirksame Themensetzung. Dahlem lernt den Gedichtband "Taschenkosmogonie" des surrealistischen, französischen Lyrikers Raymond Queneau (1903-1976) kennen, Worte, die zu metaphorisch-surrealen Vexierspielen werden, entstehen, vergehen, wachsen, im Mikroskopischen kosmische Dimensionen aufschließen. "Kosmogonie" wird zum unendlich variierten Bildthema bei Hans Dahlem, das immer ähnlich klingend sich doch nie wiederholt - wie die "100.000 Milliarden Gedichte" des Raymond Queneau: 10 Sonette buchtechnisch so herausgegeben, dass der Leser selbst 100.000 Milliarden Gedichte formen kann. Ebenso Dahlem, der in seinen Arbeiten kosmogenetische Vorgänge in künstlerische Formulierungen übersetzt: Kleinstes wie Zellstrukturen, Wucherungen, Verästelungen, vergrößert oder Großes, wie Vulkaneruptionen, Erdschichtungen, geologische Formationen, verkleinert. Es dominieren von jetzt an die graphischen Mittel - Linien, Punkte, Strichelungen, die auch in den Gemälden die Farbe auf den zweiten Platz verweisen. Manches Blatt erinnert in seinen Formulierungen an die phantastischen, surrealen Konstruktionen in den Arbeiten des Freundes und Lehrers Karl Kunz.

Wo Farbe von nun an bei Dahlem auftritt, verdeutlicht sie ihre eigene Materialstruktur oder unterstützt die graphischen Elemente, die Materialprozesse aufgreifen und übersetzen, in Zeichensetzungen exemplarisch festhalten. Unendliches Linienspiel, Knospungen, Blattstrukturen, Vegetabiles, Animalisches, Mineralisches ballt sich zusammen, zerplatzt.

Dahlems Kunst - seit den frühen 1960er Jahren von einer bemerkenswerten Kontinuität ohne sich selbst zu kopieren - ist oft als literarisch bezeichnet worden. Die Orientierung an der Literatur ist evident und die langjährige Freundschaft Dahlems mit Ludwig Harig ist sicherlich kein Zufall: Worttüftler und Linientüftler haben eine intensive Verständigungsebene. Vielfach fand die Annäherung an Dahlems Werk auf dem literarischen Weg statt: Harig hat sich oft geäußert, Georges Perec, Eugen Helmlé, Felicitas Frischmuth und Heinz Dieckmann, um nur diese zu nennen. Aber diese literarische Rezeption, besonders die schwelgerischen Tiraden Harigs, die Dahlems Arbeiten fabulierend begleiten, erschweren oft die Annäherung an die Bilder selbst, verführen oft dazu, die Bildwelt Dahlems, die Einfühlungsvermögen und akribisches Nachlesen fordern, oberflächlich zu konsumieren, statt sorgfältig analysierend zu betrachten. In jedem Blatt aus Dahlems Feder, Spachtel, Pinsel erschließen sich Welten, surreale Mikrokosmen, Labyrinthe, in denen sich der Wandernde leicht verirren kann. Die Arbeiten verschließen sich ornamentaler Schönlinigkeit; dekorative Farbschleier zerfetzen zu Brüchigem, Kantigem, zersplittern, lassen sich nicht einfach schlucken. Städte, im Frühwerk in Farb- und Formessenzen zergliedert, bauen sich in den späteren aus Kleinststrukturen komplex auf, fast organisch, wie aus Pilzen, Schwämmen, Korallen, Zellhaufen, verfaulen. brechen zusammen, kariösen Ruinen gleich, voll metaphorischem Hintersinn.

Aber eines sind die Bilder Dahlems nicht: Abschriften. Sie sind keine noch so phantastischen Abschriften der Natur. Dahlems Arbeiten sind Artefakte - in die Hieroglyphenschrift des Künstlers übersetzte Surrogate, Symbole, zum Zeichen komprimierte Kosmogonie, nicht diese selbst. Es sind Kunstwelten, die Teile der Welt widerspiegeln, oft vexierbildhaft verfremdet und damit oft auch entlarvend oder eben das, was Weber 1952 sich erst entwickeln sah: "...statt des Scheins der Dinge, das Wesen der Dinge gestalten zu wollen." Oder besser gesagt: offenlegend ins Bild zu bringen, komprimierend das zu erfassen, was die wirkliche Wirklichkeit ohne die Mikroskoplinse des Künstlers dem Betrachter verschweigen würde.

Michael Jähne
In: Kunstpreis der Stadt Saarbrücken an Hans Dahlem. In: Saarheimat 1988, S. 157

Biografie

  • 1928
    geboren in Blieskastel
  • 1946
    Studium der Malerei und Graphik bei Boris Kleint und Karl Kunz an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk, Saarbrücken
  • 1950-55
    zwei Staatsstipendien für Paris/FR: Studium bei Picard le Dou und Edouard Goerg an der Académie de la Grande Chaumière, später bei Professor Brianchon an der École des Beaus Arts
  • 1954
    Aufnahme in den Saarländischen Künstlerbund
  • 1966
    Hans-Purrmann-Preis, Speyer
  • 1970
    Ehrenpreis der Stadt Salzburg
  • 1987
    Ehrengast der Villa Massimo, Rom/IT
  • 1988
    Kunstpreis der Pfälzer Kunstfreunde mit Picasso-Medaille, Kaiserslautern
  • Kunstpreis der Stadt Saarbrücken
  • 2006
    gestorben in Saarbrücken

Einzelausstellungen

  • 1956
    Kunstpavillon Elitzer, Saarbrücken
  • 1957
    Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 1959
    Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 1962
    Galerie B, Mannheim
  • 1963
    Studiengalerie, TH Stuttgart
  • Bücherdienst Niedlich, Stuttgart
  • Herdersche Buchhandlung, Köln
  • 1965
    Galerie H. B. Jadoul, Montpellier/FR
  • Galerie am Abend, Berlin
  • 1966
    Staatliche Werkkunstschule des Saarlandes, Saarbrücken
  • Galerie H. Küppers, Köln
  • 1967
    Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 1968
    Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 1970
    Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 1972
    Galerie Hartmann, München
  • Europäische Akademie, Otzenhausen
  • Kunstpavillon Elitzer, Saarbrücken
  • 1973
    Palais Walderdorff, Trier
  • Junge Galerie Gruchalla, Saarlouis
  • Buchhandlung Saarbrücker Zeitung, Saarbrücken
  • 1974
    Goethe-Institut, Algier/DZ
  • Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 1975
    Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 1976
    Dresdner Bank, Saarbrücken
  • Galerie Kunst am Markt, Saarbrücken
  • 1977
    Autorenbuchhandlung, München
  • Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 1978
    Buchhandlung Saarbrücker Zeitung, Saarbrücken
  • Moderne Galerie des Saarland Museums, Saarbrücken
  • 1982
    Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
  • Galerie Fritzen, Saarlouis
  • 1985
    Galerie im Hof, St. Wendel
  • 1986
    Galerie Contemporanea, Oberbillig
  • 1988
    Galerie Kunststall, Kirkel-Altstadt
  • 1989
    Kunstverein Dillingen
  • Orangerie, Blieskastel
  • 1991
    "Hans Dahlem - Kräfte der Natur", Galerie Neuheisel, Saarbrücken
  • 1993
    "Hans Dahlem - Retrospektive 1948-1993", Orangerie, Blieskastel
  • Kunstzentrum Bosener Mühle, Bosen
  • 2006
    Galerie Neuheisel, Saarbrücken
  • 2018
    "Hans Dahlem", Galerie Neuheisel, Saarbrücken
  • “Hans Dahlem zu seinem 90. Geburtstag”, Stadtgalerie Blieskastel, Orangerie, Blieskastel

Ausstellungsbeteiligungen

  • 1948
    Salon des Réalités Nouvelles, Paris/FR
  • 1949
    Pavillon Marsan, Paris/FR
  • 1953
    Herbstausstellung des Saarländischen Künstlerbundes, Saarland Museum, Saarbrücken
  • 1954
    Darmstädter Sezession, Darmstadt
  • Galerie Bernheim, Paris/FR
  • 1957
    Altes Rathaus, St. Wendel
  • "Saarländischer Künstlerbund 1922-1957", Saarland Museum, Saarbrücken
  • 1958
    Künstler aus Eifel und Ardennen, Prüm
  • 1959
    Saarländischer Künstlerbund, Herbstausstellung 1959, Saarland Museum, Saarbrücken
  • 1960
    Saarländischer Künstlerbund, Herbstausstellung 1960, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken
  • 1961
    Saarländischer Künstlerbund, Herbstausstellung 1961, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken
  • 1963
    Saarländischer Künstlerbund, Frühjahrsausstellung 1963, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken
  • Malerei und Plastik - Hans Dahlem und Lothar Messner, Galerie Elitäre,
  • 1964
    Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1964, Saarbrücken
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Jahresausstellung 1964, Pfälzische Landesgewerbeanstalt, Kaiserslautern
  • 1966
    Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1966, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Jahresausstellung 1966, Pfälzische Landesgewerbeanstalt, Kaiserslautern
  • 1967
    Galerie im Bootshaus, Hof
  • "20 Jahre Malerei an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken, Klasse Prof. Dr. Boris Kleint", Kongresshalle Saarbrücken
  • 1968
    Goethe-Institut, Toulouse/FR
  • Galerie Palette, Freiburg
  • Saarländischer Künstlerbund, Ausstellung 1968, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken und im Siebenpfeiffer-Haus, Homburg
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Jahresausstellung 1968, Pfalzgalerie Kaiserslautern
  • 1969
    Ausstellung der Purrmann-Preisträger, Kunstverein Speyer
  • "Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland", Pfalzgalerie Kaiserslautern
  • neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund, Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen am Rhein
  • "saar 69 - Malerei, Skulptur, Grafik", Saarland Museum, Saarbrücken
  • Pfälzische Sezession, Kaiserslautern
  • 1970
    neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund, Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen am Rhein
  • 1971
    Pfälzische Sezession, Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen am Rhein
  • neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • 1973
    "Graphik 73", Moderne Galerie des Saarland Museums, Saarbrücken
  • Pfälzische Sezession, Pfalzgalerie Kaiserslautern
  • "Fisimatenten - Druckgrafik saarländischer Künstler", Galerie St. Johann, Saarbrücken
  • 1975
    Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1975, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • 1977
    Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1977, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken
  • 1978-79
    U.N.A.P., Goethe-Institut Algier/DZ, Casablanca/MA, Rabat/MA, Tunis/TN
  • 1979
    Pennsylvania States University, Allentown/USA
  • Galerie Francis, Saarbrücken
  • 1982
    "60 Jahre Saarländischer Künstlerbund - Geschichte und Gegenwart 1922-1982", Moderne Galerie des Saarland-Museums, Saarbrücken
  • "Kunstsituation Saar - Skulpturen, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Fotografie", Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
  • 1983
    Pfälzische Sezession, Jahresausstellung 1983, Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz
  • 1985
    Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1985, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
  • 1986
    Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1986/87, Stadtgalerie Saarbrücken
  • 1988
    Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1988/89, Stadtgalerie Saarbrücken
  • 1989
    Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1989, Stadtgalerie, Saarbrücken
  • 1990
    Kunstszene Saar, Schloß Mainau
  • 1995
    "prix d`art / kunstpreis robert schuman", Musées de la Ville de Luxembourg/LU
  • "Farbenheit", Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken
  • 1996
    "50 Jahre Pfälzische Sezession", Historisches Museum der Pfalz, Speyer
  • Schloß Mainau
  • 2005
    "Tangenten", Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken
  • 2012
    "Saarland - Kunst der 50er Jahre / L'art des années 50", Saarland.Museum, Saarbrücken
  • 2013
    "Saar Art 2013", Landeskunstausstellung, Museum St. Wendel
  • Galerie Elitzer, Saarbrücken
  • 2015
    "ein Blick zurück nach vorn", Galerie Contemporanea, Oberbillig
  • 2016
    "Schwarz-Weiß", Galerie Elitzer, Saarbrücken

Werke im öffentlichen Raum

  • Blieskastel, Berufsschule, Neubau, 1956
  • Wiebelskirchen, Volksschule, Glasfenster, 1966
  • Saarbrücken, Rathaus, Ratskeller (Moselstube, Ratsstube), drei Buntglasfenster, mit Bleirutenversprossung; Eingang zur Moselstube, Glastrennwand,Glasmalerei, Bleiverglasung; Restaurant Saar: vier Buntglasfenster mit Bleirutenversprossung; Arkaden zur Betonstraße, Wandfresko (Weinstock), Anfang der 1960er Jahre
  • Saarbrücken, Wackenbergschule, Wandbilder, 1966
  • Saarbrücken, Frauenfachschule, Ölkreidezeichnungen, 1967
  • Finanzministerium, Saarbrücken, fünf Bilder, 1970
  • Finanzamt Saarlouis, zwei Bilder, 1974
  • St. Ingbert, Staatliches Gymnasium im Schmelzerwald, Glasmosaiks (Ausführung: Willy Spies), 1976
  • St. Ingbert, Gymnasium, Künstlerische Gestaltung (zusammen mit Lothar Meßner), 1976
  • Saarlouis, Amtsgericht, Gemälde, 1984
  • Saarbrücken, Landgericht, Umbau Nebenstelle, Hardenbergstraße 2, Gemälde, 1984
  • Saarbrücken, Landgericht, Umbau Nebenstelle, Hardenbergstraße 2, Wandgestaltung von zwei Wandflächen mit Mosaik, Parterre, 1. OG., Naturstein, Glas, 1984
  • Saarbrücken, Landgericht, Umbau Nebenstelle, Hardenbergstraße 2, Zwei Gouachen, 1986
  • Saarbrücken, Fachhochschule, Erweiterung, zwei Ölkreidezeichnungen, 1987
  • Völligen, Finanzamt, Neubau, Gemälde, Mischtechnik, 1989
  • Merzig, Polizeigebäude, Neubau, Lithographie, 1990

Bibliografie: Buchillustrationen

  • Raymond Queneau: Taschenkosmogonie, 1963
  • Jorge Luis Borges: Berufung zum Sein, 1963
  • Ludwig Harig: Reise nach Bordeaux, 1965
  • Max Aub: Meines Vaters Sohn, 1965
  • Ludwig Harig: Ein Blumenstück, 1967
  • Truman Capote: Chrysanthemen sind wie Löwen, 1970
  • Fred Oberhauser: Blieskastel, 1982
  • Ludwig Harig: Trierer Spaziergänge, 1983
  • Klaus Michael Mallmann (Hg.): Saarbrücker Augenblicke, 1983
  • Johannes Kühn: Salzgeschmack, 1983
  • Ludwig Harig: Zum Schauen bestellt, 1984
  • Niki Ladiki-Philippon: Blutiger Frühling, 1985
  • Ludwig Harig: Die Laren der Villa Massimo, 1986
  • Alfred Gulden: Vis A vis Ma. Gedichte im saarländischen Dialekt. Krefeld 1987, S. 21
  • Miroslav Krleza: Geschichten gegen den Krieg, 1988

Bibliografie: Monografien

  • Ludwig Harig, Michael Krüger (Hg.): Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Saarbrücken 1978. Mit Beiträgen von Heinz Dieckmann: Warum ich Hans Dahlem zum "Fünfzigsten" gern Lebacher Eier in die Pfanne Schlagen würde; Fred Oberhauser: Blieskastel, Schlossberg; Wilhelm Weber: Auf der Tonleiter der Farben; Ludwig Harig: Grafische Kosmogonie. Hommage à Hans; Manfred Römbell; Alfred Gulden; Konrad Balder Schäuffelen; Christoph Derschau; Manfred Esser; Paul Wühr; Georges Perec; Eugen Helmlé; Felicitas Frischmuth; Leo Kornbrust; Friederike Roth; Ror Wolf; Heinz Hostnik; Ingomar von Kieseritzky; Max Bense: Hans Dahlems kosmologische Lineaturen; Francis Ponge: Der Kieselstein (Auszug); Günter Metgen: Phantasiestücke in Dahlems Manier; Michael Krüger: Der Historiker des Waldes
  • Hans Dahlem. Kräfte der Natur. Galerie Neuheisel, Saarbrücken 1991
  • Hans Dahlem. Retrospektive 1948-1993. Orangerie Blieskastel und Kunstzentrum Bosener Mühle. Blieskastel 1993. Mit Beiträgen von Ludwig Harig: Unaufhörliches Wechselspiel; Waltraud Huth-Fox: Die bildkünstlerische Idee Hans Dahlems

Bibliografie: Sammelschriften

  • Malerei - Plastik - Grafik. Herbstausstellung des Saarländischen Künstlerbundes. Saarland Museum. Saarbrücken 1953, o. S.Saarländischer Künstlerbund, Ausstellung 1954. Saarbücken 1954, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund 1922 - 1957. Saarbrücken 1957, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Herbstausstellung 1959. Saarbrücken 1959, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Herbstausstellung 1960. Saarbrücken 1960, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Herbstausstellung 1961. Saarbrücken 1961, o. S., Abb. 15
  • Zur Mannheimer Ausstellung des Malers Hans Dahlem (Galerie B, Mannheim). In: Saarheimat 4/1962, S. 32
  • Saarländischer Künstlerbund. Frühjahrsausstellung 1963. Saarbrücken 1963, o. S., Abb. 8
  • Georg W. Költzsch: Malerei und Plastik. Ausstellung von Hans Dahlem und Lothar Meßner. In: Saarheimat 1963, S. 214 f.
  • neue gruppe saar. Saarbrücken 1963, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1964. Saarbrücken 1964, o. S.
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. Jahresausstellung 1964. Kaiserslautern 1964, S. 36
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1966. Saarbrücken 1966, S. 2
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzischer Künstler. Kaiserslautern 1966, o. S.
  • Ausstellung 20 Jahre Malerei an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken. Klasse Prof. Dr. Boris Kleint. Saarbrücken 1967, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund 1968. Saarbrücken 1968, o. S.
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. Jahresausstellung 1968. Kaiserslautern 1968, Abb.28
  • Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland. Ausstellung Pfalzgalerie Kaiserslautern. Saarbrücken 1969, Abb. 35
  • saar 69. Malerei, Skulptur, Grafik. Saarbrücken 1969, Abb. 20
  • neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 1970, o. S.
  • Pfälzische Sezession 1971. Ludwigshafen 1971, o. S.
  • Graphik 73. Saarbrücken 1973, o. S.
  • Walter Schmeer: Ausstellung Hans Dahlem im Kunstpavillon Elitzer. In: Saarheimat 1972, S. 210 f.
  • Walter Schmeer: Ausstellung Hans Dahlem - Galerie Elitzer. In: Saarheimat 1974, S. 135 f.
  • Pfälzische Sezession 1973. Kaiserslautern 1973, Abb. 23
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1975. Saarbrücken 1975, o. S.
  • Moderne Galerie. Saarbrücken 1976, S.162, 163
  • Graphik der Gegenwart. Kalender 1976 der Arbeiterwohlfahrt. Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V. (Hg.). Bonn 1976, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1977. Saarbrücken 1977, o. S.
  • Walter Schmeer: Der Maler Hans Dahlem 50 Jahre alt. Zur Ausstellung in der Modernen Galerie des Saarland Museums. In: Saarheimat 1978, S. 236 f.
  • Heide Werner: Hans Dahlem zum 50. Geburtstag. Buchbesprechung. In: Saarheimat 1979, S. 19 f.
  • Dieter Staerk (Hg.): Das Saarlandbuch. Saarbrücken 1981, S. 343
  • 60 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Geschichte und Gegenwart 1922 - 1982. Saarbrücken 1982, S. 40, 60, 94
  • Kunstsituation Saar. Skulpturen, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Fotografien. Saarbrücken1982, S. 23
  • Pfälzische Sezession. Jahresausstellung 1983. Mainz 1983, S. 21
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1985. Saarbrücken 1985, S. 16, 17
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1986/87. Saarbrücken 1986, S. 16
  • Kunstszene Saar, Landeskunstausstellung 1987. Saarbrücken 1987, o. S.
  • Michael Jähne: Kunstpreis der Stadt Saarbrücken an Hans Dahlem. In: Saarheimat 1988, S. 157
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1988/89. Saarbrücken 1988, o. S.
  • Skulptur und Plastik. Skulptur, Plastik und Zeichnungen von Bildhauern des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Modernen Galerie des Saarland Museums Saarbrücken. Bearbeitet von Helga Schmoll gen. Eisenwerth. Saarbrücken 1989, S.114
  • Saarländischer Künstlerbund. Ausstellung 1990/91. Saarbrücken 1990, o. S.
  • Kunstszene Saarland. Ausstellung Schloß Mainau 1991. Saarbrücken 1991, S. 24-27
  • Ernst-Gerhard Güse (Hg.): Saarlandmuseum, Landesgalerie. Saarbrücken 1991, S. 37, 89
  • prix d`art / kunstpreis robert schuman. Luxembourg 1995, S. 40, 41
  • Farbenheit. Saarländischer Künstlerbund. Ausstellung Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1995, o. S.
  • 50 Jahre Pfälzische Sezession. Historisches Museum der Pfalz, Speyer; Schloß Mainau. Speyer 1995, S. 82, 83
  • 75 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Förderergaben/Editionen 1960 - 1997. Saarbrücken 1997, S. 16, 19, 27, 31, 35, 39, 45, 53, 79
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Saarland. Band 1 Saarbrücken, Bezirk Mitte. Saarbrücken 1997, S. 155 - 157, Nr. 40 - 44
  • Kunst - Bau. Kunstsammlung der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Hauptstelle Saarbrücken. Landeszentralbank (Hg.). Saarbrücken 2000, S. 11, 46
  • Tangenten, Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 2006, o. S.
  • Meinrad Maria Grewenig (Hg.): Saarland - Kunst der 50er Jahre / L'art des années 50. Saarbrücken 2012, S. 42-43

Quelle

  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Dahlem, Hans (Dossier 414)
  • Landesarchiv des Saarlandes, Bestand E Nachlässe und Sammlungen von Familien und einzelnen Personen, II Einzelne Personen, 2 Künstler, Bestand KNL.Nachname Künstlernachlässe A-Z

Redaktion: Ursula Kallenborn-Debus, Doris Kiefer

Leihgebühren pro Halbjahr

Privatpersonen Schüler und Studenten Praxen, Kanzleien, gewerbliche Einrichtungen und Firmen
je Kunstwerk 30 € 15 € 50 €
Künstlerplakate und Werke mit max. 40 cm Breite (ausgenommen Skulpturen) 15 € 10 € 25 €

Für alle Entleiher gilt: